Panorama

Zwei Rettungsaktionen in Bayern Besucher sitzen auf Riesenrad und Turm fest

Besucher eines Freizeitparks in Bayern wollen auf den Aussichtsturm "Top of the World". Auf dem Weg nach oben gibt es eine Störung und die Gruppe sitzt fest. Hubschrauber und Höhenrettungsspezialisten kommen ihnen zu Hilfe. In München wird die Feuerwehr zu einem Riesenrad gerufen.

An gleich zwei Orten in Bayern mussten Rettungskräfte Menschen aus Fahrgeschäften retten. In München holten Feuerwehrleute Fahrgäste aus einem Riesenrad und in einem fränkischen Freizeitpark mussten sogar Hubschrauber anrücken. Dort waren mehr als 20 Menschen in einem Aussichtsturm in 60 Metern Höhe steckengeblieben. Am Abend lief in dem Park Freizeit-Land Geiselwind eine große Rettungsaktion, um die Menschen aus dem Fahrgeschäft zu bergen.

Mit einem Hubschrauber wurden die Menschen gerettet, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstagabend sagte. Ein Kind, das sich nach den Angaben weigerte, wurde schließlich von einem Höhenretter abgeseilt. Verletzt wurde niemand, wie eine Polizeisprecherin am Abend sagte.

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Die Plattform eines Aussichtsturm steckt in 60 Metern Höhe fest.

(Foto: dpa)

Gegen 16.30 Uhr war die Plattform nach Angaben des Parks in der Luft stehengeblieben. Aus zunächst ungeklärten Gründen habe das Fahrgeschäft mit dem Namen "Top of the World" in den Störungsmodus geschaltet. Die Gondel konnte nicht herabgelassen werden, wie der Feuerwehrsprecher sagte. Deshalb seien Höhenretter zur Gondel gekommen und hätten sie abgesichert. Dann seien die Menschen einzeln an einem Seil in den Hubschrauber gebracht worden. Die meisten Besucher seien nach 19 Uhr wieder in Sicherheit gewesen.

Das Fahrgeschäft werde am Mittwoch geschlossen bleiben. Der TÜV werde nach der Ursache der Störung suchen, hieß es von Seiten der Betreiber. Das unterfränkische "Freizeit-Land Geiselwind" gehört zu den bekanntesten Vergnügungsparks in Bayern.

Riesenrad bleibt wegen Feuer stehen

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Feuerwehrleute in München befreien Fahrgäste aus dem Riesenrad.

(Foto: Feuerwehr München)

Der zweite Vorfall passierte bei einem Riesenrad im Werksviertel im Osten Münchens. Das Fahrgeschäft blieb nach einem Brand an einem Verteilerkasten am späten Nachmittag stehen. 14 Fahrgäste mussten von der Feuerwehr aus den Gondeln gerettet werden. Verletzt wurde niemand, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Abend sagte. Nach rund einer Stunde waren alle Fahrgäste wieder am Boden.

Die Feuerwehrleute hätten durch gezielte Gewichtsverlagerungen das Rad so bewegen können, dass jede Gondel mit Fahrgästen zum Einstiegspunkt kam. Die Ursache für den kleineren Brand am Verteilerkasten ist unklar. Rettungskräfte konnten ihn mit einem Feuerlöscher beenden. Wegen des Brandes wurde am Riesenrad der Strom automatisch abgeschaltet.

Quelle: ntv.de, hul/dpa