Panorama

Bloß blass bleiben! "Facekini" schützt vor Bräune

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Strandbesucherin in Qingdao (China) mit "Facekini".

(Foto: dpa)

Viele Menschen versuchen einiges, um braun zu werden - wenn es im Urlaub nicht geklappt hat, dann kann man mit Solarium oder Selbstbräuner nachhelfen. In China ist das anders - der neueste Schrei ist dort der "Facekini", der das Gesicht vor der Sonne schützt.

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Die "Facekini"-Masken werden an Chinas Stränden immer beliebter, auch in Kombination mit Ganzkörperanzügen.

(Foto: dpa)

Es sind keine Bankräuber an Chinas Stränden und auch keine Anhänger der russischen Punkmusikerinnen Pussy Riot: Der neue Trend unter Chinesinnen ist der "Facekini". Die Gesichtsmaske, die nur kleine Öffnungen für Augen, Nase und Mund bietet, schützt vor Sonnenstrahlen.

Anders als in westlichen Ländern, wo gebräunte Haut als schön und sportlich gilt, bevorzugen Asiatinnen traditionell weiße Haut. Nicht nur Cremes mit Weißmachern sind sehr beliebt, sondern seit diesem Sommer besonders auch der "Facekini", der schon für 15 bis 25 Yuan (1,90 bis 3,10 Euro) zu haben ist.

Am liebsten wird die Gesichtsmaske mit Ganz-Körper-Anzügen gegen ultraviolettes Licht kombiniert, die außer den Formen der Figur sonst nichts mehr von der Schönheit ihrer Trägerin verraten. Chinesische Zeitungen raten dringend vom Einkauf oder gar Bankbesuch im "Facekini" ab.

Quelle: ntv.de, dpa

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