Panorama

Jungtier überlebt Crash Boeing 737 tötet Bären-Mutter bei Landung

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Das Flugzeug wurde bei der Kollision beschädigt und befindet sich in Reparatur.

(Foto: AP)

Vogelschlag oder die Kollision mit Tieren sind bei Passagierfliegern nicht unüblich. Ein ausgewachsener Braunbär ist da schon eine Ausnahme. Die Kollision mit einer Boeing 737 endet für das Muttertier in Alaska tödlich.

Im US-Bundesstaat Alaska hat ein Flugzeug einem Medienbericht zufolge kurz nach der Landung eine Braunbärin erfasst und getötet. Die Menschen an Bord der Boeing 737-700 seien bei dem Vorfall nicht verletzt worden, berichtete das Lokalblatt "Anchorage Daily News" unter Berufung auf einen Sprecher des zuständigen Verkehrsministeriums.

Ein etwa zwei Jahre altes Jungtier, das die Landebahn zusammen mit der Mutter überquert habe, sei unversehrt geblieben. Zu seinem Verbleib gibt es keine Informationen. Der Unfall habe sich am Samstagabend kurz nach Landung der Maschine in Yakutat am Golf von Alaska ereignet. Das Flugzeug sei beschädigt worden und zunächst nicht weitergeflogen. Die Reparatur werde mehrere Tage dauern, teilte Alaska Airlines nach Angaben der Zeitung mit.

Der Flughafen von Yakutat sei teilweise eingezäunt. Die Mitarbeiter hätten die Rollbahn etwa zehn Minuten vor der Ankunft des Fluges geräumt, sagte der Ministeriumssprecher weiter. Tiere seien da nicht gesichtet worden. Erst als der Flieger nach der Landung ausrollte, entdeckten die Piloten die beiden Bären, hieß es weiter.

In der Vergangenheit habe es in Alaska Berichte über Flugzeuge gegeben, die Rehe, Gänse, Karibus und andere Tiere erfassten, sagte der Sprecher weiter. Es sei aber das erste Mal, dass er von einem Zusammenstoß mit einem Bären höre.

Quelle: ntv.de, mba/dpa

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