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Ärger mit Ex-Geschäftspartner Bushidos Frau fühlt sich bedroht

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Das Paar 2011 gemeinsam bei der Bambi-Verleihung.

(Foto: picture alliance / dpa)

Jahrelang sind Rapper Bushido und Arafat Abou-Chaker Freunde und Geschäftspartner. Doch plötzlich ist damit Schluss, inzwischen werden die Differenzen heftig in sozialen Netzwerken ausgetragen. Bushidos Frau reagiert stinksauer.

Rapper Bushido und sein früherer Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker haben offenbar erhebliche Differenzen, die sie nun auch öffentlich über Instagram austragen. Abou-Chaker postete laut "Bild"-Zeitung einen Text, der unter anderem ein Koran-Zitat über "Heuchler" und "Menschen, die ein lügenhaftes Leben haben" enthielt: "Möge Allah solche Menschen zur Wahrheit leiten oder sie und ihre Familien vernichten!", zitiert das Blatt. Darüber steht geschrieben: "Das passt zu Dir .... bald."

Darauf reagierte Bushidos Ehefrau Anna-Maria Ferchichi mit einem Post, in dem sie fragt, ob sie diese Aussage als Drohung gegen ihre Familie verstehen soll? "Sie und ihre Familien vernichten … bist du noch ganz sauber?", schreibt Ferchichi. "Wir holen uns unser Recht und damit kommst du nicht klar. Abartiger Mensch bist DU."

Bushido und Abou-Chaker waren lange nicht nur eng befreundet, sondern auch Geschäftspartner. Abou-Chaker war Trauzeuge bei der Eheschließung von Bushido, beide betrieben unter anderem zusammen die Immobilienfirma "A&F Unternehmensgruppe".

Es geht um Millionen

Nach Beendigung der Geschäftsbeziehung muss nun noch gemeinsames Eigentum aufgeteilt werden. Das sollte eigentlich weitgehend unbemerkt geschehen. Der "BZ" zufolge hat das Berliner Landeskriminalamt jedoch Erkenntnisse, dass Abou-Chaker nicht an einer gütlichen Einigung interessiert sei. Der Zeitung zufolge soll es um zweistellige Millionenbeträge gehen.

Ermittler sprächen bei der Situation von einem Pulverfass. Laut "Bild"-Zeitung soll es bei Abou-Chaker bereits eine Gefährderansprache der Polizei gegeben haben. Dabei wendet sich die Polizei an Personen, bei denen noch kein konkreter Verdacht einer Straftat vorliegt, aber die Annahme besteht, dass sie erhebliche Straftaten begehen könnten.

Im März hatte Bushido in einem Facebook-Eintrag bestätigt, dass er künftig nicht mehr mit Abou-Chaker zusammenarbeiten werde. Angeblich hatte sich Bushido darüber geärgert, immer wieder öffentlich von anderen Rappern beleidigt worden zu sein, ohne dass die Abou-Chaker-Familie eingriff. Bestätigt wurde das nie.

Quelle: n-tv.de, sba

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