Panorama

Wetterwoche im Schnellcheck Der Frühling schaut beim Winter vorbei

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In Rheinland- Pfalz sowie im Saarland besteht eine insgesamt erhöhte Hochwassergefahr.

(Foto: imago images/blickwinkel)

Fans der weißen Weihnacht haben dieses Jahr wahrscheinlich kein Glück. Durch die starken Böen sind auch die letzen Reste der Winterluft quasi weggeblasen. Stattdessen sind jetzt frühlingshafte Temperaturen bis zu 15 Grad drin.

Unser drittes Adventswochenende verlief ziemlich turbulent. Sturmböen bis hin zu Orkanböen - letztere im Norden sowie auf den Bergen - eine Sturmflutwarnung an der Nordsee mit Wasserständen von 1 bis 1,5 Meter über Normal sowie erhöhte Pegelstände an der Mosel. Hier sorgen die kräftigen Regenfälle für ein kleines Hochwasser. In Rheinland- Pfalz sowie im Saarland besteht eine insgesamt erhöhte Hochwassergefahr. Flüsse und Bäche können über die Ufer treten.

ntv-Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meterologe Björn Alexander.

Gleichzeitig hat der Sturm aber auch die letzten Reste der Winterluft aus unseren Breiten hinweggeblasen und dahinter setzt sich jetzt erst einmal frühlingshafte Luft durch. Spitzenwerte bis um die 15 Grad sind drin. Außerdem gibt es endlich mal wieder mehr Sonne häufiger trockene Phasen.

Damit ist aber auch klar: für die weiße Weihnacht wird es allmählich eng. Ganz aufgeben müssen wir den Wunsch auf Schnee zum Fest aber noch nicht, denn die Wetterlage könnte sich an Weihnachten auf nasskalt umstellen. Insofern bleibt noch ein kleiner Rest an Hoffnung, der aber nicht mehr als 10% im Flachland entspricht. Im höheren Bergland sind es immerhin noch 50 Prozent. Sicher weiß bleibt es nur in den Alpen. Und hier insbesondere in den Süd- und den Zentralalpen oberhalb von rund 1000 bis 1500 Metern Höhe.

Sicherlich ein Pluspunkt bei der Wetterlagen-Umstellung ist hingegen der seltener werdende Nachtfrost und die ausbleibende Glättegefahr. Hier die Details für unsere neue Wetterwoche.

Montag

Über der Landesmitte liegt ein Wolkenband mit etwas Regen. Im Süden setzt sich dagegen schon schnell die Sonne durch, wohingegen nördlich der Mittelgebirge das Grau am Himmel überwiegt. Zumal sich auch das Regenband etwas nordwärts verlagert. Somit ist in einem Streifen vom Rheinland bis nach Berlin und Brandenburg auch am Nachmittag noch leichter Regen dabei. Die Temperaturen erreichen 7 Grad im Norden und bis 13 Grad am Oberrhein.

Dienstag

Es setzt sich verbreitet freundliches und trockenes Wetter durch und nur der Norden wird von dichteren Wolken gestreift. Dabei erreichen wir überall zweistellige Werte mit 10 Grad im Norden und bis 16 Grad im Rheinland. Mit Föhn sind am Alpenrand sowie am Nordrand der Mittelgebirge sogar bis 17 Grad möglich. Deutschlandweit liegt sowie der Frühling in der Luft.

Mittwoch

Besonders in der Nordwesthälfte kühlt es sich auf 7 bis 9 Grad ab. Sonst werden es aber weiterhin frühlingshafte 10 bis 13 Grad. Dazu ist es meistens trocken und freundlich.

Donnerstag

Mit den Temperaturen geht es wieder ein wenig rauf: uns erwarten 8 Grad im Norden und bis 14 Grad im Rheinland. Wettermäßig ändert sich bei einem trockenen Sonne-Wolken-Mix aber glücklicherweise nicht allzu viel.

Freitag

Es bleibt mild bei Höchstwerten zwischen 7 und 13 Grad. Die Sonne wird sich hierbei allerdings im Westen schon wieder verabschieden. Hier gibt es wahrscheinlich leichten Regen, während es im übrigen Land noch besser aussieht.

Am Wochenende

Die ganz milden Zeiten sind vorbei. Oft erreichen die Temperaturen zwischen 6 und 11 Grad. Wechselhafter wird es außerdem. Jedoch reicht es auch am vierten Adventswochenende nicht mal ansatzweise für Winterfeeling. Kurzum: wir warten aufs Christkind und den Schnee.

Quelle: ntv.de