Panorama

Unglück in Sri Lanka Deutsche stürzt beim Selfie in den Tod

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Ein Schild weist im Horton Plains National-Park auf einen Abgrund hin.

(Foto: imago/imagebroker)

Für das perfekte Selfie begeben sich Menschen oft in gefährliche Situationen. Eine deutsche Touristin bezahlt ihren Wagemut mit dem Leben. Sie stürzt in einem Nationalpark in Sri Lanka von einer Felskante.

Eine deutsche Touristin ist bei dem Versuch, ein Selfie zu machen, in Sri Lanka von einer Felskante in den Tod gestürzt. Die 35-Jährige war mit einer weiteren Frau im Horton Plains Nationalpark in dem Inselstaat im Indischen Ozean unterwegs. Berichten zufolge hätten die beiden Frauen versucht, ein Foto von sich vor einem Abgrund zu schießen, sagte ein Polizeisprecher.

Die Polizei suchte mit Unterstützung der Armee, Luftwaffe und lokalen Bevölkerung sechs Stunden lang in der Nähe der Stadt Balangoda im Zentrum Sri Lankas nach der Frau. Aus der Luft wurde ihr Körper schließlich entdeckt, dann konnte er geborgen werden.

Der tödliche Sturz der 35-Jährigen ist kein Einzelfall: Allein in Indien sollen zwischen Oktober 2011 und November 2017 mehr als 250 auf Grund eines Selfies ums Leben gekommen sein. Sie lassen für ein spektakuläres Foto von sich selbst, vorzugsweise an einem besonderen Ort, oftmals Sicherheitsüberlegungen außer Acht. Indische Wissenschaftler schlagen daher vor, besonders an Touristenattraktionen wie Bergen, hohen Gebäuden oder an Seen und Meeren "No-Selfie-Zonen" einzuführen.

Quelle: n-tv.de, lle/dpa

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