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Dienstag, 10. Juli 2018

Zitterpartie in Thailand: Drei weitere Jungen aus Höhle gerettet

Heute sollen die verbleibenden Jungen sowie ihr Betreuer aus der überschwemmten Höhle in Thailand gerettet werden. Doch der Einsatz könnte diesmal länger dauern. Immerhin: Drei der Jungen erreichen bereits den Ausgang.

In Thailand sind drei weitere Jungen aus einer überschwemmten Höhle gerettet worden. Mindestens zwei von ihnen wurden nach Angaben thailändischer Sicherheitskräfte umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Bei einem der Jungen soll es sich um den jüngsten der Gruppe, einen Elfjährigen, handeln.

Der US-Sender CNN hatte zuvor unter Berufung auf die thailändische Marine berichtet, einer der Jungen sei von Spezialtauchern in einer mehr als fünfstündigen Aktion ins Freie gebracht worden. Sie gehören alle zu einem Jugendfußball-Team.

Am Sonntag und am Montag waren bereits acht Jungen von Spezialtauchern aus der Höhle gerettet worden. Sie befinden sich mittlerweile in einem Krankenhaus. Nach Auskunft der Ärzte sind sie wohlauf.

Damit sitzen nun noch ein Junge und sein Betreuer in der Höhle fest. Sie harren dort seit mittlerweile 17 Tagen aus. Nach Angaben der Behörden läuft die Aktion seit Dienstagmorgen 10.08 Uhr Ortszeit (5.08 Uhr MESZ). Als Ziel gab Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn aus, bis zum Abend alle Eingeschlossenen herauszuholen.

An dem neuen Rettungseinsatz - dem dritten mittlerweile - sind mindestens 19 Spezialtaucher beteiligt, die meisten aus dem Ausland. Durch aufziehenden Regen droht die Höhle weiter überflutet zu werden. In Südostasien ist gerade Monsun-Saison.

Nach Angaben des Gouverneurs wird der Einsatz möglicherweise länger dauern als an den ersten beiden Tagen. Grund dafür sei, dass neben den Eingeschlossenen auch vier Retter aus der Höhle geholt werden müssten, einer von ihnen ist ein australischer Mediziner. Er harrte in der Höhle aus, um im Notfall Erste Hilfe leisten zu können.

Quelle: n-tv.de