Panorama

Schwere Gewitter in Bangladesch Dutzende sterben durch Blitzeinschläge

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Laut Behörden, haben sich viele Anwohner nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

(Foto: imago/CHROMORANGE)

Während schwerer Unwetter sind in Bangladesch mindestens 35 Menschen infolge von Blitzschlägen ums Leben gekommen. Dutzende weitere erleiden bei den Gewittern Brandwunden. Die meisten Opfer gibt es laut Medienberichten demnach in der Hauptstadt Dhaka, wie auch in den angrenzenden Distrikten Rajshahi, Sirajganj und Pabna. Örtliche Medien sprechen von fünf weiteren Toten.

In Dhaka werden zehn Studenten auf einem Fußballplatz vom Blitz getroffen - zwei junge Männer sind auf der Stelle tot, die übrigen erleiden schwere Verbrennungen. In anderen Landesteilen sind Menschen unter anderem bei der Feldarbeit gestorben.

"Im Nordosten des indischen Subkontinents treten solche Unwetter zurzeit häufiger auf. Das ist um diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich", sagt ein Sprecher der indischen Wetterbehörde IMD. Im April und Mai entstehen demnach am Fuße des Himalaya-Gebirges ungewöhnlich viele Gewitter, die in den angrenzenden Regionen Indiens und in Bangladesch ausbrechen.

Die Katastrophenschutzbehörde von Bangladesch kündigt deswegen an, den Familien der Opfer als erste Hilfsmaßnahme umgerechnet rund 113 Euro zur Verfügung zu stellen. Außerdem habe man eine Kampagne gestartet, um auf die aktuell besonders hohen Gefahren hinzuweisen. "Viele Anwohner haben sich nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht", sagt ein Behördensprecher.

Quelle: n-tv.de, aks/dpa

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