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Wasserschaden am Kleinen Saal Elbphilharmonie muss saniert werden

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Die Elbphilharmonie - hier im August flankiert von der "Queen Mary 2" - ist das neue Wahrzeichen Hamburgs.

(Foto: imago/Christian Ohde)

Ein Großteil der Arbeiten ist bereits beendet: Der Kleine Saal der erst in diesem Jahr eröffneten Elbphilharmonie in Hamburg muss nach einem Wasserschaden ausgebessert werden. Die gute Nachricht: Die Stadt muss das nicht bezahlen.

Das Foyer des Kleinen Saals der Hamburger Elbphilharmonie muss wegen eines Wasserschadens aufwendig saniert werden. Durch einen Defekt an einem Heizkörperanschluss sei in einem Nebenraum des Foyers in der Nacht vom 27. auf den 28. April eine größere Menge Wasser ausgelaufen, teilte Enno Isermann, Sprecher der Kulturbehörde, mit. Das Wasser sei in der Folge in die Dämmung der Wände, das Mauerwerk und den Fußboden des Foyers eingedrungen.

Der Wasserschaden sei zunächst durch Trocknungsgebläse behoben worden, rund sechs Wochen später sei bei der Untersuchung der Dämmung jedoch Schimmelbefall nachgewiesen worden. Obwohl der Wert laut Behördenangaben noch unter dem zulässigen Grenzwert gelegen hatte, entschied man sich dafür, den belasteten Boden rauszureißen und die Wände des Foyers zu reinigen. Das geschah jedoch bereits während der Sommerpause.

Ab kommender Woche soll nun der neue Boden verlegt werden. Zudem stehen im Anschluss noch abschließende Ausbesserungsarbeiten an den Wänden an. Wie Behördensprecher Isermann mitteilte, ist in der Zwischenzeit gutachterlich bestätigt worden, dass der Schimmel vollständig entfernt wurde.

Wegen der Sanierungsarbeiten wollen die Verantwortlichen der Elbphilharmonie sowie die Hamburger Kulturbehörde in der kommenden Woche bekannt geben, ob es zu Beeinträchtigungen des Konzertbetriebes im Kleinen Saal kommen wird. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten werden vollständig von einer Versicherung getragen.

Quelle: n-tv.de, mli/dpa

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