Panorama

Am Flughafen Charles de GaulleEntwarnung nach Sprengstoff-Alarm bei Paris

03.06.2021, 18:33 Uhr
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Betroffen ist ein Flugzeug der Air France (Archivbild). (Foto: REUTERS)

Auf dem französischen Hauptstadtflughafen Charles de Gaulle wird ein Passagierflugzeug aus dem Tschad geräumt. Das Innenministerium berichtet von einem Sprengstoffverdacht an Bord. Nach Untersuchungen kann nun aufgeatmet werden.

Weil es den Verdacht auf einen Sprengsatz an Bord gab, ist ein Passagierflugzeug der Air France auf dem Pariser Großflughafen Charles de Gaulle isoliert worden. Bei der Untersuchung wurde letztlich aber kein Sprengkörper gefunden, wie Innenminister Gérald Darmanin via Twitter mitteilte. Zuvor hatte er bekannt gegeben, dass die Passagiere das Flugzeug, das aus dem Tschad gekommen sei, verlassen hatten. Informationen, dass Menschen zu Schaden kamen, gab es nicht.

Laut einer Quelle am Flughafen gelang es einem Mann während des Fluges, eine Verbindung zur Funkfrequenz herzustellen und eine Bombendrohung auszusenden. Der Pilot habe daraufhin die Fluggesellschaft gewarnt und die Maschine sei von einem Rafale-Kampfflugzeug nach Paris - Charles de Gaulle eskortiert worden. Dort sei das Flugzeug an einen speziellen Ort für solche Ereignisse gerollt.

Alle Insassen des Flugzeugs seien einer Identitätskontrolle unterzogen worden, hieß es aus Ermittlungskreisen. Auf Wunsch von Premierminister Jean Castex sei ein besonderes Krisengremium einberufen worden, so Ressortchef Darmanin. Das Flugzeug sei um 16.01 Uhr ohne Zwischenfälle auf dem Hauptstadt-Flughafen gelandet.

Quelle: ntv.de, mbe/dpa/AFP

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