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Panamericana-Route blockiert Erdrutsch in Kolumbien tötet 17 Menschen

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Von diesem Berg ging der Erdrutsch aus.

(Foto: dpa)

Bei einem Erdrutsch in Kolumbien sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. 13 weitere Menschen gelten nach dem Unglück in der ländlichen Gemeinde Rosas im Südwesten des Landes als vermisst, sagte ein Vertreter der Katastrophenschutzbehörde. Fünf Menschen wurden verletzt, als Lehmmassen acht Häuser unter sich begruben. Auch ein Teil der Panamericana-Schnellstraße, die sich von Alaska bis nach Feuerland über den gesamten amerikanischen Kontinent erstreckt, sei durch den Erdrutsch blockiert worden.

Auslöst wurde die Schlammlawine durch heftige Regenfälle. Anwohner unterstützten die Rettungskräfte am Sonntag bei der Suche nach möglichen Überlebenden. Staatschef Iván Duque reiste in das Unglücksgebiet und sprach den Angehörigen sein Beileid aus. "Das sind Momente des Schmerzes", sagte der Präsident. Ganz Kolumbien stehe aber an der Seite von Rosas.

Quelle: n-tv.de, ino/AFP/rts

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