Panorama

Auffahrunfall östlich von Berlin Erstes Todesopfer bei Mega-Stau vor Polen

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Aufnahme des Staus auf der A11.

(Foto: picture alliance/dpa)

Auf Dutzenden Kilometern staut sich der Verkehr auf den Autobahnen vor der polnischen Grenze. Nun ist in dem Chaos südöstlich von Berlin bei einem Unfall ein Mensch ums Leben gekommen.

Im kilometerlangen Stau auf der A12 in Richtung Polen ist ein Mensch ums Leben gekommen. Zwischen Storkow und Fürstenwalde, südöstlich von Berlin, ist aus noch unbekannter Ursache ein Lkw auf das Stauende aufgefahren. In den Unfall waren drei weitere Fahrezeuge verwickelt. Ein Mensch kam bei der Kollision ums Leben, ein weiterer wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Das berichtet der "RBB". Auf der Autobahn 12 staute sich der Verkehr am Donnerstagnachmittag in Richtung Polen demnach auf einer Länge von 55 Kilometern.

Insgesamt hat sich das Stau-Chaos an den deutsch-polnischen Grenzen teils etwas entspannt: Zwar stauten sich Lastwagen und Autos auf den Autobahnen in Sachsen und Brandenburg am Donnerstag immer noch über viele Kilometer. Die Autoschlange auf der A4 in Richtung Görlitz hatte sich aber auf rund 30 Kilometer verkürzt - am Mittwochabend waren es noch 60 Kilometer. "Es hat sich alles etwas eingespielt", sagte eine Polizeisprecherin am Nachmittag. Die Lastwagen kämen etwas schneller voran. Doch die Bundeswehr bleibt vorerst im Stau-Einsatz, um Wartenden zu helfen.

Auf der A11 Berlin-Stettin (Szczecin) standen dagegen auch am Nachmittag auf über 43 Kilometer Länge von Pomellen in Vorpommern bis ans Kreuz Uckermark bei Prenzlau (Brandenburg) Lastwagen und Autos, wie Polizeisprecher in Potsdam und Neubrandenburg erklärten. Polen hatte am Wochenende an Grenzübergängen zu Deutschland Kontrollen eingeführt, um die Verbreitung des Coronavirus zu erschweren. Polen können in ihre Heimat zurückkehren, müssen aber für 14 Tage in Quarantäne. Ausländer dagegen dürfen nur in Ausnahmefällen ins Land. Für den Warenverkehr gibt es keine Begrenzungen. Seitdem haben sich an den Grenzübergängen an den Autobahnen große Staus gebildet.

Quelle: ntv.de, bdk/dpa

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