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Schlechte und teure Verabredung Frau startet Spendenaktion nach Tinder-Date

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Für die junge Britin war es ihr "schlimmstes Date".

(Foto: imago/photothek)

Dating-Apps wie Tinder haben so ihre Tücken. Das musste nun eine 28-jährige Britin auf unangenehme Weise feststellen: Für die Fahrt zu einem Date investiert sie viel Zeit und Geld, nur um dann rüde abgewiesen zu werden. Doch in ihrer Not kommt sie auf eine clevere Idee.

Viele Singles suchen mithilfe von Dating-Apps nach romantischen Abenteuern oder gar der großen Liebe. Doch vermeintliche Volltreffer können sich nach ein paar Treffen im echten Leben schnell als Nieten entpuppen, so wie bei Jade Savage aus Großbritannien. Wie die britische "Sun" berichtet, fuhr sie für ein Tinder-Date mit dem Zug von Leicester nach Peterborough. Am Bahnhof angekommen, wurde die 28-Jährige von dem Mann nicht gerade nett empfangen: Im Vergleich zu ihrem Date vier Wochen zuvor habe sie "an Gewicht zugelegt", sagte er ihr ins Gesicht.

Vollkommen überrumpelt wies sie ihn daraufhin zurecht. Und nach nur fünf Minuten war das Date beendet. Zu ihrem Ärger war die Frau inklusive Heimfahrt über drei Stunden unterwegs und hatte dabei 93 Pfund (umgerechnet etwa 104 Euro) ausgegeben.

Doch Not macht bekanntlich erfinderisch. Während sie eine Stunde auf den Zug nach Hause wartete, startet sie bei einem Glas Wein eine Crowdfunding-Kampagne im Netz. Was ursprünglich als Witz gemeint war, brachte ihr immerhin schon die Hälfte ihres Geldes zurück.

Für die Mutter eines Kindes ging der Tag bereits alles andere als gut los. So wollte sie eigentlich einen Bus nehmen, hatte ihn aber verpasst. Deswegen musste sie sich zusätzlich ein Ticket für den Zug kaufen. Nach der schroffen Bemerkung des Mannes seien sie zwar noch in sein Auto gestiegen, sagte sie der "Sun". Im Wagen kam es aber zu einer weiteren Auseinandersetzung über ihr Gewicht, sodass der 27-Jährige sie wieder zurück zum Bahnhof fuhr. "Er sagte mir, er hätte wegen mir nun schlechte Laune und ich müsste nach Hause fahren."

Quelle: n-tv.de, lwe

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