Panorama

Bergwacht findet nur die Knochen Geier fressen tote Wanderin

Die Pyrenäen ziehen jedes Jahr Hunderte von Hobbykletterern an. Doch die pittoreske Gebirgskette ist nicht ganz ungefährlich. In Frankreich ist eine Wanderin tödlich verunglückt. Die Rettungshelfer können nur noch Teile ihres Skeletts bergen.

Geier sind keine angriffslustigen Vögel. Sie fressen überwiegend Aas.

Geier greifen keine Lebewesen an.

(Foto: REUTERS)

Die Leiche einer abgestürzten Bergwanderin ist in den französischen Pyrenäen binnen zwei Stunden von Aasgeiern aufgefressen worden. Die 53-Jährige war bei einer Wanderung in der Nähe von Larrau in den westlichen Pyrenäen in Südfrankreich auf fast 1800 Metern Höhe abgerutscht und über Felsen rund 300 Meter abgestürzt, wie die Bergwacht von Oloron mitteilte. "Wir sind mit einem Hubschrauber ungefähr zwei Stunden nach dem Unfall eingetroffen, da waren nur noch Knochen übrig", sagte ein Rettungshelfer. Die Frau hatte sich demnach mehrere Knochenbrüche durch den Sturz zugezogen und war daran gestorben.

Die Leiche der 53-Jährigen wurde laut Bergwacht "in sehr kurzer Zeit" von den Geiern verschlungen. Als die Rettungskräfte zum Unglücksort kamen, kreisten die Geier noch über der Stelle und in der Nähe der Knochen waren Geierspuren im Schnee sichtbar.

Die Vogelexpertin Martine Razin betont, dass Aasgeier trotz solcher Vorfälle nicht in Verruf gebracht werden dürften. Aasgeier würden "nie eine verletzte Person angreifen". Nach Angaben der Rettungskräfte hatte sich ein ähnlicher Vorfall bereits im vergangenen Jahr in den Pyrenäen zugetragen.

Quelle: ntv.de, AFP

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