Selbstbefriedigung vor der KameraGericht verurteilt Porno-Dreh in Kirche
Das hat den Pfarrer schwer getroffen: Eine junge Österreicherin befriedigt sich vor laufenden Kameras selbst. In der Kirche. Die Videos machen im Internet die Runde - und werden schließlich zum Fall für die Justiz.
Ein Gericht in Österreich hat eine Frau verurteilt, die zwei Pornofilme in einer Kirche gedreht und diese im Internet verkauft hat. Die 29-Jährige wurde zu drei Monaten auf Bewährung verurteilt. Das berichtet die Katholische Presseagentur Österreich. Die Frau wurde wegen "Störung der Religionsausübung" und "Herabwürdigung religiöser Lehren" verurteilt - in Österreich sind dies Tatbestände, die die religiöse Sphäre der Bürger schützen sollen.
Dem Bericht zufolge soll die Frau im Juni oder Juli 2013 den ersten, im Mai 2014 schließlich einen zweiten Film in einer Kirche im Bezirk Linz gedreht haben. Anschließend soll sie die Streifen auf Internetplattformen zum Verkauf angeboten und mehr als 10.000 Euro verdient haben. Der Fall sei aufgeflogen, als die Videos an der örtlichen Hauptschule die Runde machten.
Nach Angaben der "Passauer Neuen Presse" soll sich die Frau vor laufenden Kameras selbst befriedigt haben. Vor Gericht sagte sie, sie sei ein "Engerl" im Gegensatz zu dem, "was andere treiben". Es täte ihr leid, dass sie dem Pfarrer wehgetan hätte. Sie hätte bereits seit vier Monaten kein Video mehr gedreht. Ihr Geld verdiene sie derzeit als Reinigungskraft.