Panorama

750.000 Euro abgezweigt Gesuchter Banker in Nairobi gefasst

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Der Bankmitarbeiter bestahl sein Unternehmen kurz vor Weihnachten 2014. Wenige Tage später wurde er zum letzten Mal gesehen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die kenianischen Behörden nehmen einen dreisten deutschen Banker fest: Kurz vor Weihnachen 2014 lässt er beim Zählen eine Dreiviertelmillion Euro verschwinden. Wenig später taucht er ab. Ob von dem Geld noch etwas übrig ist, ist noch unklar.

Knapp zehn Monate nach seiner Flucht mit etwa einer Dreiviertelmillion Euro der Landesbank Baden-Württemberg ist ein international gesuchter Bankmitarbeiter gefasst worden. "Ja, wir haben ihn. Er ist es definitiv", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart.

"Wir haben aber keine Informationen, unter welchen Umständen er festgenommen wurde." Ob und wann der in Nairobi (Kenia) gefasste Mann nach Deutschland ausgeliefert werde, sei noch unklar. Auch der Verbleib des Geldes ist noch ungewiss.

Der Banker soll einen Tag vor Heiligabend 2014 beim Geldzählen in der Landesbank in Stuttgart rund 750.000 Euro unterschlagen und in einer Schublade deponiert haben. Später soll der Mann das Geld in einem Karton aus der Bank getragen haben. Seit dem 26. Dezember 2014 ist der damals 42-Jährige untergetaucht.

Zuerst hatten die "Stuttgarter Nachrichten" über die Festnahme berichtet. Nach Polizeiangaben war ein entsprechendes Fax aus der ostafrikanischen Metropole über die Festnahme eingegangen. Die Fahndung nach dem Mann war auch von der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" unterstützt worden.

Quelle: ntv.de, jog/dpa