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Millionenschaden in München Güterzug reißt Oberleitung mit

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Wie es zu dem Unglück kam, ist noch unklar.

(Foto: picture alliance / -/Bundespoliz)

Am frühen Morgen rollt im Münchner Umschlagbahnhof Riem ein Güterzug los. Er soll Container nach Bremerhaven bringen. Doch plötzlich springen die Wagen aus den Gleisen und richten ziemliche Zerstörungen an. Auch die S-Bahn ist betroffen.

Ein Güterzug ist auf dem Weg an die Nordsee in München entgleist. Der Unfall verursachte nach Angaben der Bundespolizei in der Nacht auf Samstag einen Millionenschaden, verletzt wurde niemand. Das Unglück geschah kurz nach Mitternacht beim Umschlagbahnhof München-Riem. Dabei wurden vier Gleise erheblich beschädigt, außerdem die Lok und die beiden entgleisten Waggons.

Ein Oberleitungsmast wurde aus der Verankerung gerissen. Die Oberleitung wurde auf einer Länge von bis zu 80 Metern heruntergerissen. Wegen des Unfalls wurde der Streckenabschnitt zwischen München und Mühldorf gesperrt, betroffen waren auch S-Bahnen. Zwischen den Bahnhöfen München-Ostbahnhof und Markt Schwaben ist der S-Bahn-Verkehr mindestens bis Montagmittag unterbrochen. Es wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen und Taxen eingerichtet.

Die Bahn rechnete damit, dass die Sperrungen und damit die Behinderungen noch länger dauern werden, da sowohl die Bergung des Zuges als auch die Reparatur der Gleisanlagen geraume Zeit in Anspruch nehmen werden.

Der etwa 400 Meter lange Güterzug war kurz nach Mitternacht am Umschlagbahnhof Riem gestartet und mit noch geringer Geschwindigkeit unterwegs, als er entgleiste. Ziel des mit Containern beladenen Zuges war Bremerhaven.

Quelle: n-tv.de, sba/dpa

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