Panorama

Meterhohe Wellen an der KüsteHunderttausende Franzosen ohne Strom nach Sturm "Goretti"

09.01.2026, 10:55 Uhr
00:00 / 01:22
Ouessant-Island-Finistere-France-today-Storm-Goretti-swept-across-western-Brittany-bringing-violent-winds-reaching-up-to-160-km-h-as-rough-seas-and-powerful-gusts-battered-the-exposed-coastline-of-Ouessant-prompting-heightened-weather-alerts-and-dangerous-maritime-conditions-KERRIENBAPTISTE-sipa
Auch das Meer an der französischen Küste ist aufgewühlt. (Foto: picture alliance / SIPA)

Nicht nur Deutschland wird von einem Sturm heimgesucht. Über den Nordwesten in Frankreich zieht "Goretti" mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern - mit massiven Auswirkungen.

In Frankreich sind rund 380.000 Haushalte ohne Strom, nachdem Sturm "Goretti" in der Nacht mit Geschwindigkeiten von örtlich bis zu 200 Kilometern pro Stunde über den Nordwesten des Landes gezogen ist. Trotz vieler umgestürzter Bäume und Behinderungen wurden nach vorläufiger Bilanz des Innenministeriums lediglich sechs Menschen leicht verletzt, wie Medien berichteten. In der Bretagne brachen in der Nacht 10 bis 13 Meter hohe Wellen über einige Küstenabschnitte herein.

In Nordfrankreich sollen an diesem Freitag bis auf wenige Ausnahmen keine Züge fahren. In der Normandie und der Bretagne soll der Bahnverkehr am Nachmittag wieder anlaufen. Behinderungen gab es auch im Großraum Paris sowie im Elsass und in Lothringen.

In den Departements Manche und Seine-Maritime bleiben die Schulen geschlossen. Die Behörden hatten eindringlich vor den Gefahren des Sturms gewarnt und die Menschen aufgerufen, sich möglichst in ihren Wohnungen aufzuhalten. Inzwischen ist der Sturm wieder abgeflaut.

Quelle: ntv.de, ghö/dpa

StromversorgungFrankreichWetter