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Herabgestuft, aber gefährlich Hurrikan "Willa" peitscht Regen an Küste

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Die mexikanischen Behörden bereiteten bereits Evakuierungen vor.

(Foto: REUTERS)

Hurrikan "Willa" wütet derzeit unmittelbar vor der mexikanischen Pazifikküste. In mehreren Gemeinden bereiten die Behörden Evakuierungen vor. Zwar erwarten Meteorologen, dass sich der Sturm bald abschwächt - Entwarnungen gibt es jedoch nicht.

Der als hochgefährlich eingestufte Hurrikan "Willa" hat vor Mexiko an Kraft verloren, aber bereits starke Regenfälle an die Pazifikküste des lateinamerikanischen Landes gebracht. "Willa" wurde mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde zu einem Hurrikan der Stufe drei herabgestuft, wie der Wetterdienst Mexikos mitteilte.

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Der Hurrikan befindet sich rund 55 Kilometer südöstlich der Marías-Inseln im Pazifik.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Willa" befindet sich rund 55 Kilometer südöstlich der Marías-Inseln im Pazifik. Die mexikanischen Behörden bereiten Evakuierungen vor, sie rechnen mit Überschwemmungen und Erdrutschen. Heer und Marine wurden alarmiert. In mehreren Gemeinden in den Bundesstaaten Sinaloa, Jalisco und Nayarit fiel an Schulen der Unterricht aus.

Zwei Kreuzfahrtschiffe könnten nicht wie geplant am Mittwoch in Mazatlán einlaufen, meldete die Zeitung "El Universal" unter Berufung auf den Tourismusminister des Bundesstaates Sinaloa, Oscar Pérez Barros. Mazatlán ist ein beliebter Badeort im Nordwesten Mexikos.

"Willa" soll Mittwoch abschwächen

Im weiter südlich gelegenen Puerto Vallarta ordnete der Gouverneur des Staates Jalisco, Aristóteles Sandoval, vorsorglich die Evakuierung der Hotelzone an. Der Wirbelsturm hatte sich schon seit Montag leicht abgeschwächt, gilt aber weiter als extrem gefährlich. Für den Küstenabschnitt zwischen San Blas im Bundesstaat Nayarit und Mazatlán sowie die vorgelagerten Marías-Inseln gilt eine Hurrikan-Warnung. Nach dem Landgang erwarten die Meteorologen, dass sich "Willa" am Mittwoch schnell abschwächt.

Schon sein Name spricht für eine sehr aktive Hurrikan-Saison im Pazifik: Die Tropenstürme werden jedes Jahr in alphabetischer Reihenfolge benannt. In der bis Ende November dauernden Saison im Pazifik ist man also bereits bei "W" angelangt; der bislang letzte atlantische Sturm war vor zwei Wochen "Nadine".

Der Vorgänger von "Willa", Tropensturm "Vicente", löste sich indes südlich des Badeorts Manzanillo allmählich auf und erreicht noch Windgeschwindigkeiten von 65 Stundenkilometern. Die Meteorologen warnen vor starkem Regen. In welchem Maße die Häufigkeit von Wirbelstürmen mit dem Klimawandel zusammenhängt, ist in der Forschung umstritten.

Quelle: n-tv.de, lri/dpa

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