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Starke Regen und Gewitter Hurrikan "Willa" trifft auf Küste von Mexiko

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Auf seinem Weg über den Pazifik hatte der Hurrikan an Stärke verloren und war auf die dritthöchste Kategorie 3 herabgestuft worden.

(Foto: REUTERS)

Mit heftigen Winden und starken Regenfällen erreicht Hurrikan "Willa" das mexikanische Festland. Die Behörden warnen vor Flutwellen und Erdrutschen. Auf seinem Weg über den Pazifik hat der Wirbelsturm zuvor an Stärke verloren.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde ist der Wirbelsturm "Willa" im Nordwesten Mexikos auf Land getroffen. Das Auge des Wirbelsturms erreichte nahe der Stadt Escuinapa im Bundesstaat Sinaloa die Westküste des Landes, wie der mexikanische Wetterdienst mitteilte.

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Die Behörden warnten vor gefährlichen Flutwellen und Erdrutschen. Im Westen und Nordwesten Mexikos führte der Hurrikan bereits zu starkem Regen und Gewittern. Betroffen waren auch viele Badeorte.

Auf seinem Weg über den Pazifik hatte der Hurrikan an Stärke verloren und war auf die dritthöchste Kategorie 3 herabgestuft worden. Am Montag hatte "Willa" zeitweise die höchste Hurrikan-Kategorie 5 erreicht.

Ungewöhnlich aktive Hurrikan-Saison

Der Wirbelsturm hatte sich seit Wochenbeginn leicht abgeschwächt. Für den Küstenabschnitt zwischen San Blas im Bundesstaat Nayarit und Mazatlán im Staat Sinaloa sowie die vorgelagerten Islas María galt Hurrikan-Warnung.

Nach dem Auftreffen auf das Festland dürfte der Sturm rasch an Wucht verlieren. Experten der US-Wetterbehörde NOAA warnen dennoch für die betroffenen Regionen in Zentralmexiko vor "lebensbedrohlichen Bedingungen". Abgesehen von dem anhaltenden Starkwind bringt "Willa" den Mexikanern auch ergiebige Regenfälle. US-Meteorologen zufolge steigt dadurch auch das Risiko von Erdrutschen.

Schon allein der Name des Hurrikans spricht für eine sehr aktive Sturmsaison im Pazifik: Die Tropenstürme werden jedes Jahr in alphabetischer Reihenfolge benannt. In der bis Ende November dauernden Saison im Pazifik ist man bereits bei "W" angelangt. Der bislang letzte atlantische Sturm war vor zwei Wochen "Nadine".

Quelle: n-tv.de, jki/AFP

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