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Auf Toilette entdeckt ICE muss nach Pistolen-Fund geräumt werden

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Der gesamte ICE musste am Flughafen Frankfurt gestoppt und geräumt werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Frankfurt hat eine Zugfahrt für über 700 Passagiere früher geendet als geplant: Auf der Toilette wird eine Pistole gefunden, der ICE auf dem Weg nach München wird darauf geräumt. Im Zug wird nach Sprengstoff gesucht.

Eine Pistole auf der Toilette eines ICE-Zuges hat einen größeren Einsatz am Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens ausgelöst. Rund 700 Menschen mussten den Zug verlassen. Eine Reinigungskraft der Bahn habe die Waffe am Nachmittag an Bord des Zuges auf dem Weg von Dortmund nach München entdeckt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Frankfurt.

Der ICE sei daraufhin am Airport-Fernbahnhof gestoppt und geräumt worden. Die Waffe sei nicht geladen gewesen, sagte der Sprecher der Bundespolizei. Wie sie auf die Toilette kam, war zunächst noch völlig unklar.

Sicherheitshalber wurde der gesamte Zug mit Hilfe von Sprengstoffspürhunden kontrolliert. Die Bundespolizei gab etwas später Entwarnung, weitere gefährliche Gegenstände wurden nicht gefunden. Die Waffe und ein leeres Magazin wurden sichergestellt.

Die meisten der gestrandeten Fahrgäste konnten laut Bundespolizei ihre Fahrt verspätet mit anderen Zügen fortsetzen. Der ICE selbst verließ den Bahnhof schließlich gegen 17.20 Uhr Richtung München.

Quelle: n-tv.de, psa/dpa

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