Panorama

Wetterwoche im SchnellcheckIm Osten wird's noch frostiger - im Westen frühlingshaft

01.02.2026, 13:35 Uhr
imageVon Martin Pscherer
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Noch sollten die Schneeschippen griffbereit bleiben. (Foto: picture alliance / Wolfgang Maria Weber)

Minusgrade, Schnee und Glätte: Der Winter hat den Nordosten Deutschlands auch in der kommenden Woche fest im Griff. Wer genug vom Frost hat, braucht nicht weit zu reisen - im Südwesten steigen die Temperaturen auf bis zu zehn Grad.

Die Grenzwetterlage mit eisig kalter Luft im Nordosten und milderen Temperaturen im Westen bleibt uns auch in der kommenden Woche erhalten. Während der Westen und Südwesten mit Höchstwerten bis 10 Grad fast schon einen Hauch von Frühling bekommen, steckt der Nordosten weiterhin in tiefstem Dauerfrost - mit oft zweistelligen Minusgraden in der Nacht und Höchstwerten um -5 Grad, die sich bei eisigem Ostwind noch einmal gut 10 Grad kälter anfühlen. Dazu können gefrierender Regen und Schnee die Glättegefahr verschärfen. Zu Beginn der Woche betrifft das zwar eher wenige Regionen. Im Laufe der Woche könnten aber wieder deutlich mehr betroffen sein. Eventuell kommt sogar noch einmal eine gefährliche Eisregenlage auf uns zu.

Die ungewöhnliche Kälte im Osten macht sich auch in der Januarbilanz für ganz Deutschland bemerkbar. Bezogen auf die international gültige Referenzperiode von 1961 bis 1990 fiel der Monat gut 0,2 Grad zu kalt aus und ist damit der erste zu kalte Januar nach 2017. Im Vergleich zum neueren Vergleichszeitraum von 1991 bis 2020 war er sogar 1,7 Grad zu kalt. Dazu fiel unterdurchschnittlich viel Niederschlag, davon aber viel als Schnee. Die Sonne schien dagegen häufiger als in normalen Januarmonaten.

Nacht zum Montag:

Die Nacht wird verbreitet frostig bis eisig kalt mit Tiefstwerten zwischen 0 und -10 Grad. Im Osten gehen die Temperaturen teilweise sogar bis auf -13 Grad zurück. Dazu muss vor allem von der Nordsee bis zu den Mittelgebirgen mit Glätte durch Schnee und gefrierenden Regen gerechnet werden. Rund um den Rhein fällt bei leichten Plusgraden örtlich Regen. Sonst verläuft die Nacht weitgehend trocken. Später bildet sich häufig Nebel.

Montag:

Auch am Montag fällt vor allem im Nordwesten und rund um die Mittelgebirge etwas Schnee oder gefrierender Regen und örtlich droht weiterhin Glätte. Im Westen kann es ebenfalls etwas nieseln. Im großen Rest startet die neue Woche trocken, und vielerorts scheint sogar häufiger die Sonne. Die Temperaturgegensätze bleiben zudem sehr groß. Im Norden und Osten wird es erneut eisig kalt mit Höchstwerten zwischen 0 und -8 Grad, die sich bei frischem Wind sogar wie -10 bis -20 Grad anfühlen. Vom Rheinland bis zu den Alpen sind dagegen milde 6 bis 10 Grad drin.

Dienstag:

Ab der Nacht zum Dienstag breitet sich von Südwesten neuer Regen aus, der auf dem Weg in Richtung Mittelgebirge und Norden zunehmend in Schnee übergeht. Auch gefrierender Regen kann wieder ziemlich verbreitet für gefährliche Glätte sorgen. Weitgehend trocken bleibt es voraussichtlich im Südosten und Nordosten. Hier sind bei eisigem Ostwind allerdings weiterhin kaum mehr als -5 Grad drin. Am Oberrhein wird es wieder am mildesten mit bis zu 10 Grad.

Mittwoch:

Am Mittwoch ziehen die Regen- und Schneeschauer weiter in Richtung Norden ab. Dahinter lockern die Wolken wieder häufiger auf und es wird zunehmend trocken. Zum Abend kommen von Süden neuer Regen und Schnee. An den Temperaturen ändert sich weiterhin nur wenig. Sie liegen zwischen -5 Grad im Nordosten (dazu weiterhin windig und gefühlt eisig kalt) und +10 Grad am Rhein.

Donnerstag:

In der Nacht und am Donnerstag verlagern sich teils gefrierender Regen und Schnee vom Süden weiter in Richtung Norden und häufiger droht Glätte. Wie weit die westlichen Regionen betroffen sind, ist noch unsicher. Wahrscheinlich bleibt es hier weitgehend trocken, nach manchen Modellen kommen die Schauer aber auch hier an. Dazu erreichen die Temperaturen -3 bis +8 Grad.

Freitag:

Der Freitag wird wahrscheinlich wechselhaft mit Regenschauern im Südwesten und Schnee sowie teils gefrierendem Regen in Richtung Nordosten. Im Nordosten bleibt es zwar weiterhin am kältesten. Mit Temperaturen um den Gefrierpunkt wird es aber auch hier nicht mehr so eisig wie die nächsten Tage. Im großen Rest liegen die Temperaturen zwischen 2 und 8 Grad, am Oberrhein um 10 Grad.

Quelle: ntv.de

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