Panorama

RKI meldet 81.417 neue Fälle Infektionen erreichen neuen Höchststand

Omikron ist deutlich ansteckender als andere Varianten - das macht sich jetzt auch in Deutschland bemerkbar. Nachdem gestern erstmals mehr als 80.000 Neuinfektionen verzeichnet wurden, meldet das RKI heute wieder einen neuen Höchstwert.

Die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen ist auf einen neuen Höchststand geklettert. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben 81.417 Fälle. Am Mittwoch hatten die Ansteckungen erstmals die Schwelle von 80.000 überschritten. Vor genau einer Woche waren es 64.340 erfasste Neuinfektionen, wobei es im Zuge der Feiertage Lücken bei Tests und Meldungen gegeben hatte.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das RKI mit 427,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 407,5 gelegen, vor einer Woche bei 285,9. Deutschlandweit wurden 316 weitere Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 443 Tote im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 3,13 (Dienstag mit 3,34) an.

Seit Beginn der Pandemie zählt das RKI 7.743.228 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt und auch nicht alle gemeldet werden. Die Positivenquote bei den Tests lag zuletzt bei 22,85 Prozent. 6.878.100 Menschen gelten laut RKI als genesen. 115.051 Menschen überlebten die Infektion nicht.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

Quelle: ntv.de, ino/dpa

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