Panorama

Mit Wild verwechselt? Jäger erschießt Mountainbiker

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Die tödlichen Schüsse ereigneten sich am Rande eines Waldes in den französischen Alpen.

(Foto: imago/blickwinkel)

Ein 34-Jähriger fährt mit seinem Mountainbike kurz vor Sonnenuntergang durch die französischen Alpen. Plötzlich fällt ein Schuss - der Fahrradfahrer ist sofort tot. Hat der Schütze den Radfahrer trotz seines bunten Helms mit einem Tier verwechselt?

Bei einem Jagdunfall in den französischen Alpen ist ein Mountainbiker ums Leben gekommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Thonon-les-Bains fuhr der Mann am Samstagabend mit seinem Mountainbike eine Bergpiste am Rande eines Waldes hinab, als er durch einen Schuss aus einem Jagdgewehr tödlich getroffen wurde.

Der Schütze, ein 22-Jähriger, wurde mit einem schweren Schock ins Krankenhaus eingeliefert. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 34-jährigen Briten, der seit einigen Jahren in der Region lebte. Er soll sofort tot gewesen sein.

Britischen Medien zufolge gehen die Ermittler von einem Unfall aus - und von einer tragischen Verwechslung. Der Jäger könnte demnach geglaubt haben, auf ein schnelles Tier zu schießen. Der Radfahrer trug laut "Telegraph" zwar einen bunten Helm und war auf einer beliebten Mountainbikestrecke unterwegs. Der Schuss fiel demnach aber gegen 18 Uhr und damit kurz vor Sonnenuntergang. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässigen Totschlags gegen den Jäger.

Quelle: n-tv.de, ftü/AFP

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