Panorama

Ausmaß der Schäden unklar Jokhang-Tempel steht in Flammen

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Die ältesten Teile des Tempels sind rund 1300 Jahre alt.

(Foto: imago/Xinhua)

Der Jokhang-Tempel in Lhasa ist das religiöse Zentrum der tibetischen Buddhisten und von enormer Symbolkraft. Nun brennt es in dem Gebäude. Die chinesische Regierung geizt mit Informationen.

Die heiligste Stätte der tibetischen Buddhisten ist am späten Samstagabend von einem Brand erfasst worden. Aus dem etwa 1300 Jahre alten Jokhang-Tempel in Lhasa schlugen Flammen, wie die chinesische Staatsagentur Xinhua berichtete. Bilder und Videos, die auf Twitter geteilt wurden, zeigten Rauch aus dem Tempel sowie ein brennendes Dach.

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Der Brand sei nach kurzer Zeit gelöscht worden, niemand sei zu Schaden gekommen, hieß es bei Xinhua. Über das Ausmaß der Schäden in dem Tempel gab es keine Informationen. Das Feuer brach gegen 18.40 Uhr aus, gut eine Stunde vor Sonnenuntergang. Wie einige  Twitter-Videos zeigen, war der Brand auch nach Einbruch der Dunkelheit nicht gelöscht.  

Für die tibetischen Buddhisten ist der 1300 Jahre alte Jokhang-Tempel das wichtigste Heiligtum und von hoher Symbolkraft. Die Unesco hat ihn im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe erklärt. Am Samstag war das Gebäude nach Regierungsangaben für die Öffentlichkeit geschlossen, für die nächsten  Tage wurde wegen des tibetischen Neujahrsfests ein großer Andrang von Pilgern erwartet. Wegen der angespannten Situation zwischen Tibet und der chinesischen Regierung ist der Tempel schwer bewacht.

Quelle: n-tv.de, ino/dpa