Panorama

Doris Schröder-Köpf ist empört Kampfhund greift Ex-First-Dog "Holly" an

Die Attacke auf ihren Terrier ist ein Schock für die Familie von Altkanzler Schröder. Am helllichten Tage beißt ein Kampfhund "Holly" in den Hals und schüttelt den ehemaligen First Dog "wie ein Kaninchen".

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Holly sah man schon während Schröders Amtszeit häufig an seiner Seite.

(Foto: picture alliance / dpa)

Eine Kampfhund-Attacke auf ihren Border-Terrier "Holly" empört Doris Schröder-Köpf. "Das hat mich getroffen bis ins Mark - es hätte ja auch eins der vielen Kleinkinder von diesem Hund angefallen werden können", sagte die Frau von Altkanzler Gerhard Schröder.

Die Attacke hatte sich am Samstag ereignet, als die Politikerin mit ihrer 13-jährigen Tochter und "Holly" in Hannover einkaufen gehen wollte. "Der Hund ist dann wie ein Pfeil zwischen den fahrenden Autos über die Straße gerast, hat sich bei Holly in den Hals verbissen und sie geschüttelt wie ein Kaninchen", sagte Schröder-Köpf, die für die SPD im niedersächsischen Landtag sitzt.

Der Hundebesitzer habe wenig später kommentarlos sein Tier weggerissen, geschlagen und getreten, während seine Begleiterin unbeteiligt auf ihrem Handy tippte. Für Schröder-Köpf hat sich der Kampfhund-Besitzer damit "so ähnlich wie bei einer Fahrerflucht" verhalten.

Sie hoffe auf eine Entschuldigung, sagte Schröder-Köpf weiter. Bisher haben sich die Besitzer des beißenden Hundes jedoch nicht bei der Politikerin gemeldet. "Ich finde das verantwortungslose Verhalten der Hundebesitzer völlig indiskutabel", sagte die 51-Jährige. Eine Anzeige hat das ehemalige Bundeskanzlerpaar nicht gestellt. Deutschlands einstigem "First Dog" geht es jedoch dank Antibiotika besser, so Schröder-Köpf. "Er hatte Glück, dass die Halsschlagader nicht durchgebissen wurde."

Quelle: ntv.de, lsc/dpa