Panorama
Bei Endingen in Baden-Württemberg sind die Frostschäden an einem Kirschbaum deutlich zu sehen. Durch die frostigen Nächte sind die Kirschen erfroren.
Bei Endingen in Baden-Württemberg sind die Frostschäden an einem Kirschbaum deutlich zu sehen. Durch die frostigen Nächte sind die Kirschen erfroren.(Foto: dpa)
Sonntag, 30. April 2017

Wetterwoche im Schnellcheck: Kein Dauerhoch in Sicht

Der letzte Apriltag ist leider kein Wegweiser für die kommende Wetterwoche. Denn ein sogenanntes Höhentief - das ist ein Tiefdruckgebiet, das vor allem in höheren Luftschichten ausgeprägt ist - sorgt immer wieder für wechselhaftes Wetter. Doch vor dem Ausblick auf die kommende Wetterwoche gibt n-tv Meteorologe Björn Alexander noch einen kleinen Rückblick auf die vergangenen Wochen.

Rückblick April

n-tv Meteorologe Björn Alexander
n-tv Meteorologe Björn Alexander

Die Regenverteilung im April war extrem unterschiedlich. Beispielsweise fiel in Trier nur 8 Prozent des sonst üblichen Niederschlags im April (keine 5 Liter pro Quadratmeter). In Konstanz am Bodensee kam hingegen die doppelte Niederschlagsmenge vom Himmel (über 130 Liter pro Quadratmeter). Aufgrund der Temperaturen erinnerte der April 2017 mehr an den Durchschnittsapril aus den 1970er-Jahren. Wenn man ihn nämlich mit den Aprilmonaten von vor 40 Jahren vergleicht, passt er genau in dieses Bild. Im Vergleich zum Zeitraum von 1981 bis 2010 war der April hingegen etwa 1 Grad zu kalt. Das lag neben den kalten Tagen auch an den vielen frostigen Nächten.

Montag

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Der Tanz in den Mai sollte noch überall trocken verlaufen. Am frühen Morgen erreichen den äußersten Westen und Südwesten erste Regenwolken. Im großen Rest scheint die Sonne und es ist trocken. Die Regenwolken ziehen nach derzeitigem Stand nur langsam ostwärts und erreichen am Nachmittag das westliche Bayern, Südhessen sowie Ostwestfalen. Im Rest des Landes wird es zwar auch wolkiger. Es sollte aber bis zum Abend trocken bleiben. Die Temperaturen: 10 bis 13 Grad unter den Regenwolken, sonst 14 (Küste) bis 19 Grad (südliches Sachsen-Anhalt, Bayerischer Wald).

Dienstag

Wahrscheinlich wird es in der Mitte Deutschlands sowie im Norden kräftige Schauer geben. Wer im Süden der Republik wohnt, kann hingegen auf Sonne hoffen und es soll trocken bleiben. Im Erzgebirge werden voraussichtlich 8, am Oberrhein 16 Grad.

Mittwoch

Mitte der Woche muss sich der Süden auf ungemütlicheres Wetter einstellen. Nach jetzigem Stand sieht es so aus, dass es im Verlauf des Tages Schauer geben wird, auch einzelne Gewitter sind möglich. Für den Rest des Landes gilt: Auch hier wird es unbeständig, aber immerhin wechseln sich Regen und Sonne ab. Die Temperaturen betragen voraussichtlich zwischen 10 bis 18 Grad.

Donnerstag und Freitag

Gegen Ende der Woche wird es noch ungemütlicher. Dann ist es nicht nur wechselhaft, sondern auch kühler. Die Temperaturen betragen dann nur noch 8 bis 16 Grad.

Am Wochenende

Pünktlich zum Wochenende steigen die Temperaturen wieder an. Die Wettermodelle bringen es an den freien Tagen meistens auf Höchstwerte zwischen 14 und 20 Grad. Und auch die Beständigkeit und die Sonne könnten vor allem am Samstag wieder die Oberhand gewinnen.

Quelle: n-tv.de