Panorama

Amokfahrt in Nantes Kleinlaster rast auf Weihnachtsmarkt

Ein Autofahrer ist mit einem Kleinlaster auf den Weihnachtsmarkt im westfranzösischen Nantes gefahren und hat dabei nach Polizeiangaben mindestens zehn Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Der Fahrer habe sich anschließend mit einem Messer mindestens eine Stichwunde zugefügt, verlautete aus Polizeiquellen. Der Mann sei schwer verletzt, hieß es.

Erst am Sonntagabend war ein psychisch kranker Autofahrer im ostfranzösischen Dijon gezielt in mehrere Fußgängergruppen gerast. Dabei hatte er 13 Menschen teils schwer verletzt. Weil der Täter bei seiner Festnahme "Allahu Akbar" gerufen hatte, war zeitweise ein islamistischer Hintergrund befürchtet worden.

Als wahrscheinlich gilt dagegen ein islamistischer Hintergrund bei einer Attacke auf die Polizei am Samstag. Dabei hatte der 20-jährige Bertrand "Bilal" N. - ebenfalls unter "Allahu Akbar"-Rufen - mit einem Messer drei Polizisten in einem Kommissariat im zentralfranzösischen Joué-lès-Tours angegriffen. Der Täter, der von der Polizei erschossen wurde, war zum Islam konvertiert und hatte wenige Tage vor der Tat das Bild einer Fahne der in Syrien und im Irak kämpfenden Extremistenorganisation Islamischer Staat (IS) auf seiner Facebook-Seite eingestellt.

Quelle: ntv.de, ppo/AFP