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Der Betreiber des Limousinen-Unternehmens muss sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten.
Der Betreiber des Limousinen-Unternehmens muss sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten.(Foto: REUTERS)
Donnerstag, 11. Oktober 2018

Tödlicher Unfall in New York: Limousinen-Betreiber muss vor Gericht

Es ist einer der verheerendsten Verkehrsunfälle in den USA in den vergangenen Jahren: Eine Stretch-Limousine verunglückt im US-Bundesstaat New York, 20 Menschen sterben. Nun wird der Betreiber der Limousinen-Firma angeklagt.

Nach dem Autounfall mit 20 Toten nördlich von New York ist der Betreiber des Limousinen-Unternehmens wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden. Der Mann, dessen Vater die Firma Medienberichten zufolge besitzt, wurde bei einer Verkehrskontrolle angehalten und später angeklagt.

Der Angeklagte ist nach Polizeiangaben allein für den Unfall verantwortlich, weil er einen Fahrer ohne legale Fahrerlaubnis einstellte und eine als untauglich eingestufte Limousine zur Verfügung stellte. Sein Anwalt erklärte dagegen, sein Mandant habe mit dem Unternehmen kaum etwas zu tun. Stattdessen sei dessen Vater für den täglichen Betrieb verantwortlich. Der Vater ist ein früherer FBI-Informant und befindet sich derzeit in Pakistan.

Bei dem Unfall im Ort Schoharie, der etwa dreieinhalb Autostunden nördlich von New York liegt, war die mit 17 Freunden besetzte Stretch-Limousine über eine Straßenkreuzung gerast und auf einem Parkplatz auf ein abgestelltes Auto geprallt. Sämtliche Fahrgäste, der Fahrer sowie zwei Fußgänger kamen ums Leben. Die meisten Opfer waren junge Paare auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier für eine 30-Jährige. Sie und ihre drei Schwestern wurden ebenfalls getötet. Die Transportsicherheitsbehörde NTSB hat den Unfall als "tödlichsten Verkehrsunfall" in den USA seit Februar 2009 eingestuft.

Quelle: n-tv.de