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Ungebremster Sturz Mann stirbt beim Skydiving am Grand Canyon

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Am Grand Canyon ist ein Mann tödlich verunglückt.

(Foto: imago images / Xinhua)

Ein Mann aus Großbritannien will eigentlich einen unvergesslichen Moment am Grand Canyon erleben. Doch dann geschieht beim Fallschirmspringen etwas Unvorhergesehenes. Gemeinsam mit seinem Tandempartner reißt es den Mann abrupt zu Boden.

Ein britischer Tourist ist beim Fallschirmspringen am Grand Canyon in den USA unkontrolliert in die Tiefe gestürzt und tödlich verunglückt. Wie unter anderem "USA Today" berichtet, überlebte sein Tandempartner vom Skydiving Centre den Sturz und wurde mit einem gebrochenen Bein ins Krankenhaus gebracht. Der Unfall geschah bereits am Sonntag.

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Der 55-jährige Christopher Swales wollte demnach einen tollen Sprung über dem berühmtesten Canyon der Welt erleben. Doch während des Fluges kam es dann zu Problemen, die eine normale Landung der beiden Männer unmöglich machte. "Die beiden Skydiver hatten Schwierigkeiten, als sie landen wollten", erklärte der Sheriff von Coconino County am Grand Canyon National Park Airport der US-amerikanischen Zeitung.

Diese Schwierigkeiten hätten dazu geführt, dass die Männer im freien Fall zu Boden gestürzt seien, berichten die Behörden weiter. Aus welcher Höhe die beiden in die Tiefe fielen, ist noch unklar.

Im Krankenhaus konnte nur noch der Tod von Swales festgestellt werden. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem folgenschweren Unfall kommen konnte. Außerdem wird die Flugbehörde FAA untersuchen, ob das verwendete Equipment den Vorschriften entsprach und ob der Ausbilder bei dem Tandemsprung auch über die erforderlichen Qualifikationen verfügt habe, erklärte die Organisation in einem Statement nach dem Unfall.

Quelle: n-tv.de, sgu

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