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Küchenmesser als mögliche Waffe Mann tötet eigene Mutter und Nachbar

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Mitarbeiter der Spurensicherung bringen die Leichen aus dem Haus in Idar-Oberstein.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein 31-Jähriger gesteht, seine Mutter und einen Nachbarn getötet zu haben. Die beiden Leichen sind am Morgen in einem Wohnhaus in Idar-Oberstein gefunden worden. Der Mann kommt nun aber nicht in Untersuchungshaft.

Nach dem Fund zweier getöteter Menschen in Idar-Oberstein hat ein 31-Jähriger die Tat gestanden. Er habe eingeräumt, seine 59-jährige Mutter und einen 59 Jahre alten Nachbarn aus dem Mietshaus getötet zu haben, teilten die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach und die Polizei Trier mit.

Der mutmaßliche Täter wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht. Hinweise auf ein Tatmotiv ergaben sich den Angaben zufolge nicht. Vor der Tat sei es aus zunächst unbekannten Gründen wohl zu einem Streit der Familienangehörigen im Flur des Hauses gekommen, in dessen Verlauf der Mann seine Mutter getötet habe, hieß es. Danach sei er vermutlich gewaltsam in die Wohnung des Nachbarn eingedrungen und habe diesen ebenfalls getötet, bevor er sich selbst Verletzungen zufügte. Die Polizei fand ein Küchenmesser, das möglicherweise die Tatwaffe gewesen sei.

Am Nachmittag wurde der 31-Jährige dem Haftrichter vorgeführt, der die Unterbringung in einer Psychiatrie anordnete. Möglicherweise sei der Mann nicht oder nicht in vollem Umfang schuldfähig gewesen, hieß es. Der 31-Jährige wohnte laut Staatsanwaltschaft zusammen mit seinen Eltern in dem Mehrfamilienhaus. Der Vater war zum Tatzeitpunkt nicht im Haus.

Quelle: n-tv.de, joh/dpa

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