Panorama

Wetterwoche im SchnellcheckMassives Hoch sorgt für frostige Temperaturen

18.01.2026, 12:35 Uhr
imageVon Patrick Panke
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Horb-Kreis-Freudenstadt-12-01
Kalt wird es in weiten Teilen Deutschlands. (Foto: picture alliance / Pressefoto Ulmer)

Ein massives Hoch über Osteuropa lässt in der kommenden Woche vor allem den Norden und Osten des Landes bibbern. Der Süden und Westen profitieren zunächst noch von milderer Atlantikluft. Hier entscheidet sich erst Ende der Woche, wohin die Winterreise geht.

Aktuell sind wir auf dem guten Weg zu einem klimatisch zu kalten Januar. Davon gab es in den letzten 15 Jahren genau einen: Der Januar 2017 brachte es auf eine Abweichung von -1,6 Grad gegenüber dem Mittelwert von 1961-1990. Aktuell liegen wir bei -0,1 Grad, und die Aussichten stehen klar auf kalt. Hier aber die Details für die einzelnen Tage:

Nacht zum Montag:

Unter oft klarem Himmel wird es verbreitet leicht frostig mit Tiefstwerten zwischen -5 und 0 Grad. Nur entlang des Rheins sind vereinzelt leichte Plusgrade möglich. Stellenweise bilden sich Dunst und Nebel, die sich vor allem im Südwesten sowie an der oberen und mittleren Donau zäh halten können. Im Erzgebirge weht ein kräftiger böhmischer Wind.

Montag:

Am Montag scheint im gesamten Norden und Osten verbreitet die Sonne. Im Südwesten bleibt es im Nebel länger trüb oder die Wolken sind dichter. Die Höchstwerte erreichen im Osten nur kühle 1 bis 6 Grad, im Westen bis zu 8 Grad. Der böhmische Wind lässt in Sachsen nur langsam nach.

Nacht zum Dienstag:

Es wird wieder klar und frostig kalt mit -3 bis -8 Grad, stellenweise in Bayern auch bis -10 Grad. Milder bleibt es im Westen mit bis zu +1 Grad am Rhein.

Dienstag:

Kaum Änderung zum Montag: Der Himmel zeigt sich verbreitet strahlend blau. Nur im Südwesten hält sich der Nebel länger oder es ist wolkiger. Die Höchstwerte erreichen im Westen bis zu 8 Grad, im Nordosten nur 0 bis 3 Grad.

Nacht zum Mittwoch:

Weitere Frostverschärfung: Unter klarem Himmel geht es auf -4 bis -10 Grad herunter, stellenweise auch darunter. Etwas weniger frostig wird es im Westen mit -3 bis 0 Grad.

Mittwoch:

Erneut sehr sonnig. Im Südwesten hält sich wieder länger Nebel. Insgesamt wird es kälter: Im Nordosten stellt sich bereits leichter Dauerfrost ein, im Südwesten werden noch bis zu 6 Grad erreicht. Zudem frischt der Ostwind auf. Gefühlt liegen die Temperaturen fast überall im Frostbereich - Ausnahmen sind Teile des Westens und Südwestens.

Donnerstag:

Nach einer erneut frostigen Nacht mit Tiefstwerten zwischen -2 und -12 Grad erwartet uns freundliches bis sonniges Wetter, allerdings nicht mehr ganz so strahlend blau. Von der Ostsee bis nach Brandenburg wird es eisig bei 0 bis -3 Grad. Gefühlt reicht es hier nur für rund -10 Grad. Im Südwesten werden erneut bis zu 6 Grad erreicht.

Freitag:

Die Nacht zum Freitag wird wieder verbreitet eisig kalt. Im Westen ziehen wahrscheinlich Wolken mit etwas Regen oder Schnee auf. Sollte es so kommen, besteht stellenweise Glättegefahr durch gefrierenden Regen.

Tagsüber geht es zeitweise sonnig weiter, hier und da sind ein paar Flocken oder Tropfen möglich. Die Temperaturen befinden sich weiter im Sinkflug: Im gesamten Norden und Osten reicht es bei starkem Ostwind nur noch für -5 bis -1 Grad. Der Windchill liegt bei unangenehmen -8 bis -12 Grad. Im Südwesten bekommt man bei bis zu 6 Grad davon deutlich weniger mit.

Samstag:

Nach eisiger Nacht mit ein paar wenigen Flocken wird der Samstag freundlich mit vereinzelten Schneeflocken oder Tropfen. Im Südwesten werden bis zu +6 Grad erreicht, sonst -6 bis 0 Grad. Der Ostwind weht im Norden weiterhin sehr kräftig.

Sonntag:

Über der Nordhälfte herrscht Dauerfrost bei spürbarem Ostwind. Im Süden ist es wolkiger und milder mit bis zu 4 Grad. Dazu fällt vor allem entlang der Mittelgebirge etwas Schnee, im Süden auch Regen oder gefrierender Regen. Eine durchgreifende Milderung ist auch danach eher unwahrscheinlich.

Quelle: ntv.de

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