Panorama

Vulkan auf den Philippinen Mayon stößt erneut Asche und Lava aus

ecc1cb2baaaf9117df6d81c5cc3cc2b6.jpg

80.000 Menschen haben sich angesichts solcher Bilder in Sicherheit gebracht.

(Foto: dpa)

Zehntausende Menschen verlassen auf den Philippinen ihre Wohnungen und Häuser - denn im Vulkan Mayon rumort es wieder heftig. Der Feuerberg stößt eine Aschewolke aus.

Auf den Philippinen hat der mehr als 2400 Meter hohe Vulkan Mayon aufs Neue große Mengen Asche und Lava ausgestoßen. Das Vulkan- und Erdbebeninstitut des südostasiatischen Inselstaats berichtete von weiteren Eruptionen. Aus Sorge vor einem baldigen Ausbruch haben mehr als 80.000 Menschen Unterschlupf in Notquartieren gesucht. Die Regierung stellte 20 Millionen Pesos (mehr als 350.000 Euro) für Nothilfe zur Verfügung. Das Geld soll auch dazu verwendet werden, den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern.

*Datenschutz

Der Mayon - etwa 330 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila - ist der aktivste Vulkan der Philippinen. Seit Mitte Januar gibt es immer wieder Eruptionen. Die Behörden haben die Alarmstufe 4 ausgerufen. Das bedeutet, dass es binnen Tagen eine gefährliche Eruption geben kann. Zudem wurde ein Gebiet im Umkreis von neun Kilometern um den Krater zur Sperrzone erklärt.

In den vergangenen 500 Jahren brach der 2462 Meter hohe Vulkan bereits etwa 50 Mal aus. Die Philippinen liegen auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Aktuell brodeln dort auch mehrere andere Vulkane vor sich hin: Rund um den Agung auf der indonesischen Urlauberinsel Bali gilt bereits seit Ende November die höchste Alarmstufe. Aus Sorge vor einem gewaltigen Ausbruch konnten mehr als 45.000 Menschen immer noch nicht in ihre Unterkünfte zurückkehren.

Zudem werden Eruptionen auch von einem anderen indonesischen Vulkan gemeldet, dem Sinabung auf der Insel Sumatra. Auf Papua-Neuguinea ist gerade der Kadovar aktiv. Rund um den Pazifik gab es in den vergangenen Tagen auch mehrere Erdbeben. Nach Angaben von Experten ist dies alles aber nicht außergewöhnlich.

Quelle: ntv.de, vpe/dpa