Panorama

230.000 Opfer in EuropaMehr als eine Million Corona-Tote

28.09.2020, 17:32 Uhr
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Als vor einigen Tagen in den USA die Marke von 200.000 Toten überschritten wurde, steckten Freiwillige ebenso viele Fähnchen in Washington in die Rasenfläche an der National Mall. (Foto: REUTERS)

Nach Zählung der Nachrichtenagentur AFP sind weltweit mehr als eine Million Menschen in der Corona-Pandemie gestorben - die meisten in Lateinamerika. Auf Platz zwei dieser Liste steht Europa.

Mehr als eine Million gezählte Corona-Tote weltweit: Diese Marke hat die Pandemie, die sich vor weniger als einem Jahr über den Globus auszubreiten begann, inzwischen überschritten. Die Nachrichtenagentur AFP zählte in der Nacht zum Montag um 00.30 Uhr MESZ genau 1.000.009 Todesfälle. Die Zahl der erfassten Infektionsfälle lag zu diesem Zeitpunkt bei 33.018.877. Rund 22,5 Millionen dieser Fälle gelten als geheilt. Nach der Berechnung der Johns-Hopkins-Universität liegt die Zahl der Corona-Toten derzeit bei 998.000.

Laut der auf Behördenangaben beruhenden AFP-Statistik sind Lateinamerika und die Karibik die am schlimmsten von der Pandemie heimgesuchte Weltregion: Dort wurden bislang insgesamt etwa 341.000 Todes- und mehr als neun Millionen Ansteckungsfälle registriert. An zweiter Stelle folgt Europa mit und 230.000 Todes- und etwa 5,27 Millionen Infektionsfällen. Dahinter liegen die USA und Kanada mit zusammen etwa 214.000 Todes- und 7,26 Millionen Infektionsfällen.

Die einzelnen Länder mit der höchsten Zahl von Todesopfern der Pandemie sind die USA (fast 205.000 verzeichnete Todesfälle), Brasilien (fast 142.000), Indien (fast 95.000) und Mexiko (mehr als 76.000). In diesen vier Ländern allein wurde mehr als die Hälfte der weltweit erfassten Todesopfer gezählt.

Indien hat sich in den vergangenen Monaten zunehmend zu einem der größten Zentren der Pandemie entwickelt. Am Montag wurde dort die Schwelle von sechs Millionen verzeichneten Infektionsfällen überschritten. Mit dem rasanten Anstieg seiner Ansteckungsraten nähert sich Indien allmählich den USA an. In den Vereinigten Staaten wurden bislang etwa 7,1 Millionen Infektionen erfasst, dies ist die weltweit höchste Zahl.

Wie in Indien haben auch in Europa und im Nahen Osten die Infektionsraten in den vergangenen Wochen wieder deutlich zugenommen. Ein Ende der Pandemie ist also nicht in Sicht, zumal die Entwicklung von Impfstoffen im Tempo deutlich hinter der Ausbreitung des Virus zurückliegt.

Quelle: ntv.de, hvo/AFP

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