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Corona-Warn-App Mehrheit für Lockerung beim Datenschutz

Die offizielle Corona-Warn-App ist auf einem Smartphone zu sehen. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Nicht perfekt, aber hilfreich: die Corona-Warn-App.

(Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild)

Die Nutzer der Corona-App fänden es mehrheitlich gut, wenn der Datenschutz bei dieser Funktion etwas gelockert würde. 40 Prozent der Befragten haben oder hatten die App installiert.

Eine große Mehrheit der Nutzer der Corona-App spricht sich dafür aus, den Datenschutz bei dieser Funktion weniger streng zu handhaben. Auf die Frage, was sie davon halten würden, wenn der Datenschutz für die Nachverfolgung von Infektionsketten über die App etwas gelockert würde, sagten 80 Prozent der Befragten, sie fänden dies gut. 16 Prozent sagten, sie fänden dies nicht gut, so das Ergebnis einer Forsa-Umfrage für ntv und RTL.

Insbesondere die Befragten ab 60 Jahre (88 Prozent) sowie die Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen (84 Prozent) befürworten eine Lockerung des Datenschutzes. Die stärkste Ablehnung erfährt eine Lockerung der Datenschutzverordnung bei den 30- bis 44-Jährigen: 23 Prozent von ihnen fänden das nicht gut.

40 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Corona-Warn-App auf ihrem Smartphone installiert haben oder hatten. Im Vergleich zum Vormonat (35 Prozent) ist die Zahl derer, die die Warn-App installiert haben, um fünf Punkte leicht angestiegen.

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL am 15. und 16. Dezember 2020 erhoben. Befragt wurden 1004 Personen, die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus Prozentpunkten.

Quelle: ntv.de, hvo