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Der Kitkat-Club ist als sehr freizügig bekannt: Die Gäste können dort vor den Augen anderer Sex haben.
Der Kitkat-Club ist als sehr freizügig bekannt: Die Gäste können dort vor den Augen anderer Sex haben.(Foto: imago stock&people)
Dienstag, 02. Oktober 2018

Kitkat-Gäste in Gefahr: Meningitis in Berliner Club aufgetreten

Wer am Samstag im angesagten Berliner Kitkat-Club feiern war, sollte einen Arzt aufsuchen. Denn wie jetzt bekannt wird, gibt es einen Fall einer bakteriellen Hirnhautentzündung. Die Krankheit ist sehr ansteckend - und der Club als sehr freizügig bekannt.

Nach dem Besuch des bekannten Kitkat-Clubs in Berlin ist ein Gast an einer bakteriellen Hirnhautentzündung erkrankt. Nach ersten Erkenntnissen kam es in dem Techno-Club zur Ansteckung mit der Meningokokken-Meningitis, wie das Bezirksamt Berlin-Reinickendorf mitteilte.

Menschen, die den Club am Samstag besucht hatten, sollten sich "unverzüglich vorbeugend behandeln" lassen. "Bitte suchen Sie sofort ihre Hausärztin, ihren Hausarzt oder die Rettungsstelle eines Krankenhauses auf", riet die Behörde.

Die Ansteckung erfolge über Flüssigkeiten aus dem Mund- und Rachenraum. "In der Regel ist dazu ein sehr enger Kontakt nötig. Der Club ist als sehr freizügig bekannt, die Gäste können dort vor den Augen anderer Sex haben. Die vorbeugende Behandlung besteht üblicherweise aus der Einnahme eines Antibiotikums", hieß es.

Eine bakterielle Hirnhautentzündung ist eine schwerwiegende Erkrankung. Symptome sind starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Schüttelfrost, Schwindel und Nackensteifheit. Innerhalb weniger Stunden kann sich ein lebensbedrohliches Krankheitsbild entwickeln.

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Quelle: n-tv.de