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Kampf ums Futter Menschen versuchen Kater zu überlisten

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Otto kann offenbar sehr überzeugend sein.

(Foto: reddit/emenememenem)

Glaubt man Kater Otto, hat er seit Wochen nichts mehr zu fressen bekommen. Denn Otto wohnt in einer WG und hat es raus, allen Mitbewohnerinnen Futter abzubetteln. Doch die kommen auf eine geniale Idee.

Kater Otto lebt im US-Bundesstaat Michigan in einer Wohngemeinschaft mit vier Menschen. In seiner Logik bekommt er von jeder seiner Mitbewohnerinnen einmal am Tag Futter. Das macht er seiner Besitzerin Emily Koziel und den anderen drei Frauen sehr überzeugend deutlich.

Die 20-jährige Studentin berichtet auf Reddit, Otto habe monatelang jede Menge Futter bekommen, weil keine der Frauen wusste, ob die andere den Kater bereits gefüttert hatte. "Er miaut - oder 'schreit' - sie an, bis sie aufwachen, und hat sogar gelernt, ihre Schlafzimmertüren zu öffnen, um zu zeigen, dass er noch nicht gefüttert wurde." Irgendwann wurde es der Studentinnen-WG dann doch zu bunt, zumal Otto inzwischen anzusehen war, dass er mehr als genug Futter bekam.

In der Küche wurde ein Plan aufgehängt, auf dem die Person, die den Kater gefüttert hatte, ein Häkchen hinterlassen muss. Kein Häkchen: Otto darf noch etwas bekommen, Häkchen: er hatte schon Futter. Ein ebenso einfaches, wie überzeugendes System. Unter dem Bild stand: "Dies ist unsere Lösung, hoffentlich wird er ein bisschen abnehmen."

Allerdings ist an dem Bild, das Koziel von dem Plan postete, deutlich zu sehen, dass am Mittwoch trotzdem etwas schief lief. Denn an diesem Tag sind deutlich zwei Häkchen zu erkennen. Andere Nutzer kommentierten den Eintrag sehr humorvoll und ließen auch Erfahrungen mit ihren eigenen Haustieren einfließen.

Einige hatten Futtersysteme mit Zeitschaltuhren installiert, aus denen mehrmals am Tag eine abgemessene Menge Trockenfutter in den Napf rieselte. Andere berichteten, ihre Katzen seien inzwischen in der Lage, sich das Futter selbst zu nehmen. Einer mutmaßte, Otto werde in Kürze in der Lage sein, das Häkchen mit seinem Schwanz wegzuwischen und habe dann die Argumente für einen weiteren Napf voll Futter auf seiner Seite.

Quelle: n-tv.de, sba

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