Panorama

Gefährliche Haustiere Mexikaner hält Löwen auf Dachterrasse

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Gemeinsam mit einem Rottweiler hausen die Löwen auf der Dachterrasse des Mexikaners.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der Mexikaner Omar Rodriguez hält sich Stubentiger der besonderen Art. Auf der Dachterrasse seines Hauses in Mexiko-Stadt wohnen drei ausgewachsene Löwen und ein Hund. Die Behörden fordern den Mann jetzt auf, die Raubkatzen abzugeben. Doch er weigert sich.

Die Nachbarn waren durch das Gebrüll auf Omar Rodgriguez' überdimensionale Haustiere aufmerksam geworden. Und sie teilten ihre Sorge in den sozialen Netzwerken. Das rief die Behörden auf den Plan.

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Omar Rodriguez erklärt die ungewöhnliche Tierhaltung in einem Interview mit der lokalen Zeitung "EI Universal Newspaper" damit, dass er gern seinen Enkelkindern etwas über die wilde Spezies beibringen wolle. "Ich weiß, das sind nicht die besten Bedingungen für die Löwen. In der afrikanischen Savanne wären sie besser aufgehoben, dort könnten sie frei herumlaufen", sagte er. Abgeben will er die Raubkatzen aber trotzdem nicht.

"Noch nie was passiert"

Er halte jetzt schon seit 20 Jahren Löwen, noch nie sei etwas passiert. Außerdem habe er eine Genehmigung der Bundesumweltbehörde, behauptet er. Die bestreitet das und möchte, dass Rodriguez die Tiere so schnell wie möglich abgibt. Nun sollen Gutachter die Zustände in seinem Haus in der Kolonie Asturias begutachten. Zudem muss Rodriguez die Herkunft der Löwen belegen.

Die Sorge der Nachbarn und Behörden wurde durch einen Vorfall am vergangenen Sonntag im Norden Mexikos noch einmal verstärkt. Ein Mann aus Ciudad Juárez hielt sich ebenfalls in seinem Haus eine Löwin. Laut der Nachrichtenseite "Milenio" kam er betrunken nach Hause und schrie das Tier an. Daraufhin ging die Löwin auf ihn los und fügte ihm bis zu zehn Zentimeter tiefe Bisswunden zu.

Quelle: ntv.de, nan