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27-Jähriger gesteht Mord an Forscherin auf Kreta aufgeklärt

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Der Täter hatte die 59-jährige Wissenschaftlerin mit dem Auto zweimal angefahren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem gewaltsamen Tod einer Forscherin des Dresdner Max-Planck-Instituts auf Kreta hat der Verdächtige die Tat gestanden. Die Leiche der 59-Jährigen war in der vergangenen Woche in einer Höhle gefunden worden.

Der Mord an einer Forscherin des Dresdner Max-Planck-Instituts auf Kreta ist aufgeklärt: Der Hauptverdächtige, ein 27-jähriger Bauer, habe die Tat gestanden, teilte der Polizeichef der griechischen Insel, Konstantinos Lagoudakis, mit.

Demnach hatte der zweifache Familienvater die 59-jährige Wissenschaftlerin Suzanne Eaton mit dem Auto zweimal angefahren und sie zu einem entlegenen Höhlensystem gebracht, den die deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg als Bunker nutzten. Dort habe er sie vergewaltigt. Eatons Leiche wurde später in dem Bunker gefunden. Sie starb nach Angaben eines Gerichtsmediziners durch Ersticken.

Die aus den USA stammende Biologin hatte unter anderem eine Forschungsgruppe am Dresdner Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik geleitet. Sie war zu einer Konferenz nach Chania gereist und am Tag ihrer Ermordung zu einer Wanderung aufgebrochen. Höhlenwanderer entdeckten ihre Leiche Tage später in dem Wehrmachtsbunker.

Eaton war mit dem britischen Wissenschaftler Anthony Hyman verheiratet und hatte zwei Söhne.

Quelle: n-tv.de, jga/AFP/dpa

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