Panorama

Die Wetterwoche im SchnellcheckNach Herbstanklängen kommt das Badewetter zurück

05.07.2026, 13:15 Uhr
imageVon Martin Pscherer
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So heiß wie zuletzt wird es erst mal nicht. (Foto: picture alliance/dpa)

Lupenreines Badewetter sagen die Meteorologen für den Auftakt in die neue Woche voraus, allerdings nicht überall. Und neue Hitzerekorde sind glücklicherweise erst einmal nicht in Sicht.

Das Wetter bleibt vorerst zweigeteilt. Während der Südwesten von der Nähe zu einem kräftigen Hoch über Westeuropa profitiert und angenehmes Sommerwetter genießen kann, bekommen der Norden und Osten den Einfluss der Tiefs über dem Nordatlantik und Skandinavien zu spüren. Dichte Wolken, Schauer und kühler Wind erinnern zum Wochenstart nordöstlich der Mittelgebirge eher an den Herbst als den Sommer. Dafür bekommt die Natur zumindest ein paar Liter vom dringend benötigten Regen und ab Mitte der Woche ist auch hier mehr Sonne in Sicht. Im Süden und Westen wird sich die Dürresituation dagegen stärker verschärfen. Schon jetzt sind die Pegel der Flüsse und Seen teilweise rekordverdächtig niedrig, Tendenz weiter fallend.

Ab Mitte der Woche wird es wahrscheinlich insgesamt sonniger und wärmer, mancherorts sogar heißer. Zumindest im Südwesten und Westen dürfte es wieder über 35 Grad gehen, möglicherweise sogar in Richtung 40 Grad. Wie hoch genau bleibt aber vorerst noch unsicher.

Das Deutschlandwetter im Detail:

Nacht auf Montag:

In der Nacht bilden sich von der Nordsee bis nach Bayern ein paar Schauer. Am Alpenrand sind auch einzelne Gewitter möglich. Sonst bleibt es weitgehend trocken - bei Tiefstwerten zwischen 11 Grad an der Ostsee und 17 Grad am Oberrhein.

Montag:

Die neue Woche beginnt nördlich der Mittelgebirge meist trüb und oft nass. Stellenweise kann es auch kräftiger schütten. Im Süden scheint dagegen häufiger die Sonne, und es bleibt nach letzten Tropfen am Vormittag weitgehend trocken. Am schönsten wird es in Richtung Breisgau. Vom Rheinland bis nach Bayern erreichen die Temperaturen zudem sommerlich warme bis heiße 26 bis 33 Grad. Unter den Wolken müssen wir uns mit kühleren 18 bis 24 Grad begnügen. Dazu weht oft frischer bis kräftiger Wind.

Dienstag:

Am Dienstag bleibt das Wetter zweigeteilt. Im Norden und Osten bringen dichte Wolken weiteren Regen. Das Ganze bei Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad. Im Süden und Westen erwartet uns dagegen freundliches bis sonniges Sommerwetter mit Höchstwerten zwischen 27 und 35 Grad. Am heißesten wird es dabei erneut am Oberrhein. Weiterhin weht verbreitet frischer bis kräftiger Wind, an der Küste sind stürmische Böen, teils auch Sturmböen möglich.

Mittwoch:

Der Mittwoch wird auch im Norden freundlicher. Die Schauer lassen nach und die Wolken lockern auf. Am meisten Sonne bekommen wir weiterhin im Südwesten. Hier bleibt es zudem am heißesten mit bis zu 33 Grad, sonst liegen die Temperaturen bei frischem Wind meist zwischen 20 und 28 Grad.

Donnerstag:

Am Donnerstag breitet sich die Wärme weiter in Richtung Norden aus und es wird auch von der Nordsee bis nach Sachsen überwiegend freundlich und oft angenehm warm mit 22 bis 26 Grad. In Richtung Süden und Osten zeigt sich der Himmel oft strahlend blau und die Temperaturen klettern auf hochsommerliche 30 bis 35 Grad.

Freitag:

Der Freitag bringt voraussichtlich verbreitet sonniges Sommerwetter mit Temperaturen zwischen 24 Grad im Norden und um die 35 Grad im Südwesten. Hier sind je nach Wettermodell auch mehr möglich, selbst knapp 40 Grad sind nicht ganz ausgeschlossen.

Wochenende:

Wahrscheinlich bleibt es weiter sommerlich, mit viel Sonne, nur einzelnen Schauern und Gewittern bei ähnlich warmen bis hochsommerlich heißen Temperaturen wie am Freitag.

Quelle: ntv.de

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