Panorama

Protestaktion im Straßenverkehr Nackte auf Rädern rollen durch Köln

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Nackte Haut für eine andere Verkehrspolitik: "Fahrradfahrer sind die ungeschütztesten Verkehrsteilnehmer."

(Foto: imago images / Future Image)

Ungewohnter Anblick in den Straßen von Köln: Im Stadtzentrum tauchen Dutzende spärlich bekleidete Radler auf. Die freizügige Rundfahrt am Rhein dient einer guten Sache. Die Teilnehmer des "Naked Bike Ride" fordern mehr Aufmerksamkeit für den Radverkehr.

Bei wenig sommerlichem Wetter sind die Teilnehmer des ersten "Naked Bike Ride" in Köln vor dem Wochenende halbnackt durch die Domstadt geradelt. "Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass wir Fahrradfahrer die ungeschütztesten Verkehrsteilnehmer sind", sagte Organisator Christian Stunz zum Auftakt der ungewöhnlichen Zweirad-Demo.

Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich rund 60 Radlerinnen und Radler im Alter von 20 bis 60 Jahren an der freizügigen Protestaktion. Die Teilnehmer rollten mit ihren Rädern im Zentrum von Köln vom Rudolfplatz über die Ringe und die Deutzer Brücke auf die andere Rheinseite, bevor es am Dom vorbei zum Ziel Heumarkt in der Altstadt ging.

"In erster Linie soll es natürlich Spaß machen. Wir wollen öffentlichkeitswirksam Fahrrad fahren", sagte Stunz. Die spärlich bekleideten Demonstranten setzten sich mit ihrer Tour für breitere Radwege und eine höhere Aufmerksamkeit für Radfahrer im Straßenverkehr ein.

Komplett nackt durften die Demonstranten nach deutschem Gesetz nicht fahren. Bei ähnlichen Aktionen etwa in Großbritannien sind die Radfahrer teilweise deutlich freizügiger unterwegs.

Quelle: n-tv.de, mmo/dpa

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