Panorama

Unglück im Norden Schwedens Neun Menschen sterben bei Flugzeugabsturz

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Die Region Västerbotten ist geprägt von dichten Wäldern und Wasser.

(Foto: imago/imagebroker)

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im Norden Schwedens sind alle neun Menschen an Bord ums Leben gekommen. Das hat eine Sprecherin der Region Västerbotten bestätigt. Zuerst hatten schwedische Medien über das Unglück berichtet.

Der Polizei zufolge ist das Flugzeug am frühen Nachmittag auf dem Flugplatz von Umea gestartet. Kurz nach dem Start stürzte die Maschine auf die Insel Storsandskär. Diese liegt knapp zwei Kilometer südlich des Flughafens. Der Hintergrund des Unglücks ist noch nicht bekannt.

Nach "Aftonbladet"-Angaben handelt es sich bei dem Kleinflugzeug um eine einmotorige Gippsland GA-8 Airvan des australischen Herstellers Gippsaero. Die Zeitung veröffentlichte eine kurze Aufnahme eines Augenzeugen, das zeigte, wie das Sportflugzeug mit hoher Geschwindigkeit und der Nase voran gen Boden stürzt. Bei den Passagieren soll es sich um Fallschirmspringer gehandelt haben. Augenzeugen berichten, mehrere Menschen hätten versucht, vor dem Absturz aus dem Flugzeug zu springen.

Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven sprach den Familien der Toten sein Beileid aus. Er sei in dieser schweren Stunde in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen, teilte der Regierungschef mit. Umea liegt ungefähr 500 Kilometer nördlich von Stockholm in der Provinz Västerbotten. Die Stadt hat mit ihren 80.000 Bewohnern in etwa so viele Einwohner wie Wilhelmshaven oder Gießen.

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Quelle: n-tv.de, chr/dpa