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"Er verdreht dir den Kopf" Papst warnt vor Kontakt mit dem Teufel

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Für Franziskus muss der Teufel mit verschiedenen Mitteln bekämpft werden.

(Foto: imago/Pacific Press Agency)

Für Papst Franziskus ist das Böse ganz konkret verkörpert: im Satan. Das Kirchenoberhaupt ermahnt die Gläubigen eindringlich davor, mit dem Teufel zu reden. Denn dann seien sie "verloren".

Papst Franziskus hat die Katholiken eindringlich vor jeglicher Kontaktaufnahme mit dem Teufel gewarnt: Die Gläubigen sollten "nicht mit dem Satan reden", weil dieser eine sehr intelligente, rhetorisch überlegene "Person" sei. Dies sagte das Kirchenoberhaupt in einem aufgezeichneten Fernsehinterview, das an diesem Mittwoch vom katholischen Sender TV2000 ausgestrahlt werden soll.

Satan stehe für das konkrete Böse und nicht für eine diffuse Sache, warnte der Papst. "Wenn du anfängst, mit Satan zu reden, bist du verloren. Er verdreht dir den Kopf." Es sei besser wegzugehen. Auch Priestern und Bischöfen gaukle Satan Gelehrtheit vor. "Und wenn du es nicht rechtzeitig bemerkst, dann endet es böse", fügte der Pontifex hinzu.

Der argentinische Papst erwähnt häufiger als seine Vorgänger die schadhafte Präsenz des Teufels, des großen Dämons oder auch des Satans auf Erden. Es handelt sich Franziskus zufolge um das konkrete Böse in der Welt, das mit verschiedenen Mitteln bekämpft werden müsse. So hatte Franziskus in der Vergangenheit Priestern empfohlen, lokale Exorzisten hinzuzuziehen, sollten sie im Beichtstuhl Zeuge großer spiritueller Unordnung werden.

Bei einer Messe zum Gedenken an die Tötung eines Priesters durch Islamisten 2016 in Nordfrankreich sagte der Papst, es sei "satanisch" im Namen Gottes zu töten. "Satan, weiche von mir!", sollen auch die letzten Worte des 84-jährigen französischen Priesters kurz vor seiner Ermordung durch Islamisten gewesen sein.

Quelle: n-tv.de, ghö/AFP

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