Panorama

Bremer Beamte drohen mit ReizgasPolizisten von Menschenmenge bedrängt

19.10.2017, 15:13 Uhr
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Nun ermittelt die Polizei auch wegen Landfriedensbruchs und Beleidigung. (Foto: imago)

Nachdem ein 25-Jähriger von Unbekannten geschlagen und mit einem Messer verletzt wird, sichern Bremer Polizisten am Tatort Spuren und kontrollieren Passanten. Doch dann tauchen immer mehr Menschen auf und beleidigen und bedrängen die Beamten.

Bei Ermittlungen nach einer Messerattacke auf einen 25-Jährigen sind Bremer Polizisten am Mittwochabend von einer größeren Menschengruppe bedrängt worden. Die Einsatzkräfte seien von 30 bis 40 Menschen beleidigt und angegangen worden, teilten die Beamten in der Hansestadt mit. Mit "starken Kräften" und "unter Androhung von Reizgas und Hundeeinsatz" sei die Situation aber schnell unter Kontrolle gebracht worden.

Vorausgegangen war eine Messerattacke auf einen 25-Jährigen im Stadtteil Huchting. Auf einem Verbindungspfad zwischen zwei Straßen war er von drei bis vier Unbekannten aufgehalten und geschlagen worden. Einer der Angreifer fügte ihm mit einem Messer oberflächliche Verletzungen am Hals zu. Der Hintergrund der Attacke ist bisher unklar.

Als Polizisten daraufhin am Tatort Spuren sichern und Menschen kontrollieren wollten, versammelte sich nach ihren Angaben nach und nach eine immer größere Gruppe. Diese bedrängte und beleidigte die Beamten, die Platzverweise aussprachen und sogenannte Gefährderansprachen hielten. Darüber hinaus ermittelt die Polizei nun auch wegen Landfriedensbruchs und Beleidigung.

Quelle: ftü/AFP

PolizeiBremen