Panorama

Feueralarm im Cockpit Ryanair-Maschine aus Berlin muss notlanden

a302bfc36722754e3785f69e0642f4ce.jpg

Ryanair hat zum 1. Juli den Flugbetrieb in Deutschland wieder aufgenommen.

(Foto: REUTERS)

157 Passagiere starten am frühen Nachmittag mit einem Ryanair-Flieger in Berlin Schönefeld. Ihr Ziel: Athen. Doch dann leiten die Piloten in Thessaloniki eine Notlandung ein.

Wegen einer falschen Feueralarmanzeige hat ein Ryanair-Flugzeug auf dem Weg von Berlin nach Athen am Nachmittag außerplanmäßig in Thessaloniki landen müssen. An Bord der Boeing 737 befanden sich 157 Passagiere, darunter ein Baby. Alle Passagiere seien wohlauf, berichtet der griechische Staatsrundfunk (ERT). Wie und wann die Passagiere weiter nach Athen gebracht werden sollten, blieb zunächst unklar.

Der Flieger war gegen 14 Uhr mit gut halbstündiger Verspätung in Berlin Schönefeld gestartet. Als die Maschine über die Hafenstadt Thessaloniki flog, beantragten die Piloten wegen eines Feueralarms im Cockpit sofort eine Notlandung. Im Flughafen von Thessaloniki wurde Alarm signalisiert. Die Maschine landete aber ohne Probleme, berichteten örtliche Nachrichtenportale von Thessaloniki.

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hatte den wegen der Corona-Epidemie längere Zeit ausgesetzten Linienflugbetrieb von und nach Deutschland am 1. Juli wieder aufgenommen. Wegen der Reisebeschränkungen hatte die Airline ebenso wie die anderen Fluggesellschaften ihr Programm seit März auf ein Minimum heruntergefahren.

Quelle: ntv.de, ino/AFP/dpa