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(Foto: AP)
Montag, 30. Dezember 2013

Wie der schwere Unfall passierte: Schumachers Sturz im Tiefschnee-Gebiet

Eine Skitour mit seinem Sohn endet für Formel-1-Legende Michael Schumacher tragisch: Nach seinem Sturz liegt der Sportler im Koma, ob er jemals wieder erwacht, ist ungewiss. Alles über den Hergang des Unglücks im Überblick.

Es ist 11.07 Uhr am Sonntagvormittag, als es passiert. Michael Schumacher ist mit seinem Sohn Mick bei Méribel in den französischen Alpen unterwegs. Die beiden fahren zwischen zwei Pisten am Saulire-Gipfel, der fast 2800 Meter hoch ist.

Schumacher fährt Tiefschnee - eine Disziplin für gut trainierte Skifahrer. Der Sportler gilt als versierter Abfahrer. Dennoch stürzt der Ex-Formel-1-Star. Warum genau, ist nicht klar. Sein Kopf prallt gegen einen Felsen. Später schätzen die Ärzte, dass Schumacher sehr schnell unterwegs gewesen ist.

Sein Helm verhindert schlimmere Verletzungen, aufstehen kann er dennoch nicht. Zwei bis drei Minuten nach dem Unfall sind Bergretter vor Ort. Sie rufen den Hubschrauber. Der ist nur acht Minuten nach dem Sturz an der Unfallstelle. Als sie Schumacher vorfinden, ist er noch bei Bewusstsein.

Verletzungen schwerer als gedacht

Laut Polizei wird Schumacher zunächst mit einem Helikopter in das Krankenhaus von Albertville-Moutiers eingeliefert, wo er um 11.53 Uhr ankommt. Doch seine Verletzungen sind schwerer als zunächst angenommen, so dass der Sportler noch einmal verlegt wird. Es ist 12.40 Uhr als er in Grenoble eintrifft. Wie die Ärzte später mitteilen, liegt er zu diesem Zeitpunkt bereits im Koma.

Seither kämpfen die Ärzte um das Leben Schumachers. Der behandelnde Mediziner, Stephan Chabardes, sagte, Schumacher habe auch Verletzungen am Gehirn erlitten. Seit seiner Ankunft in Grenoble ist sein neurologischer Zustand stetig schlechter geworden.

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Quelle: n-tv.de