Panorama

Wundersame Rettung im MittelmeerSegler nach elf Tagen in Seenot entdeckt

29.01.2026, 10:41 Uhr
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Der Segler befand sich 500 Kilometer entfernt vom Ausgangsort.

Fünf Tage suchen Retter nach einem im Mittelmeer verschollenen Segler, dann geben sie auf. Unverhofft wird schließlich die EU-Grenzschutzbehörde fündig.

Wundersame Rettung nach elf Tagen in Seenot: Ein 69-jähriger Segler ist nach seinem Verschwinden vor der spanischen Küste "bei guter Gesundheit" im Mittelmeer aufgefunden worden. Wie die Küstenwache am Mittwoch mitteilte, war der Mann vom spanischen Mittelmeerort Gandia aus gestartet und wollte nach Guardamar del Segura rund 160 Kilometer südlich an der Küste entlang segeln. Nachdem er vermisst gemeldet worden war, hatte am 17. Januar die Suche nach ihm begonnen, die am 22. Januar zunächst eingestellt wurde.

Dennoch wurden Schiffe in der Region auf den vermissten Segler hingewiesen. Während die Hoffnung, ihn lebend zu finden, von Tag zu Tag schwand, entdeckte dann plötzlich ein Flugzeug der EU-Grenzschutzbehörde Frontex ein Segelboot mit einem Menschen an Bord, "der Zeichen machte und um Hilfe rief", wie ein Sprecher der Küstenwache sagte. Das Boot befand sich zu dem Zeitpunkt rund 95 Kilometer nordöstlich des algerischen Hafens Béjaia und damit mehr als 500 Kilometer von dem Ort entfernt, von dem aus der Segler gestartet war.

Ein Schiff, das unter der Flagge von Singapur fuhr, nahm den Mann schließlich an Bord. Er soll am Donnerstag im spanischen Hafen von Algeciras ankommen. Noch ist unklar, wie das Segelboot so weit abtreiben konnte.

Quelle: ntv.de, ghö/AFP

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