Panorama

Vermisst in den Bergen Skifahrer taucht 4600 Kilometer entfernt auf

Ein Familienvater fährt mit Freunden in die Berge und verschwindet beim Skifahren. Hunderte Freiwillige durchkämmen das eisige Gelände. Vergeblich. Dann taucht der Mann auf - mit neuem Handy und neuem Haarschnitt - aber ohne Erinnerung.

Die Geschichte von Constantinos Filippidis klingt abenteuerlich: Bei einem Ski-Ausflug am Whiteface Mountain im US-Bundesstaat New York verschwindet der 49-jährige Familienvater spurlos und taucht erst sechs Tage später im Westen des Landes wieder auf. Ohne jegliche Erinnerung, wie er dorthin gekommen war.

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Mit diesem Foto wurde nach dem vermissten Skifahrer gesucht.

Aber der Reihe nach: Filippidis ist verheiratet, zweifacher Vater und seit 28 Jahren bei der Feuerwehr im kanadischen Toronto. Wie die "Daily Mail" berichtet, wollte er sich mit seinen Feuerwehr-Kumpanen beim Skifahren in den Bergen ein paar schöne Tage machen. Als er von einer letzten Abfahrt nicht mehr zurückkam, meldeten ihn seine Freunde als vermisst. Sechs Tage lang wurde fieberhaft nach dem 49-Jährigen gesucht. Mit Hubschraubern und Hunden durchkämmten hunderte Freiwillige das steile und eisige Gelände. Vergeblich. Die Familie musste mit dem Schlimmsten rechnen.

Dann tauchte Filippidis plötzlich im US-Bundesstaat Kalifornien wieder auf - 4600 Kilometer westlich vom Ort seines Verschwindens. Er sei am Sacramento International Airport angekommen, mit einem neuen iPhone, einem neuen Haarschnitt, aber ohne Erinnerung daran, wie er dorthin gekommen war, heißt es in dem Bericht. Er sei allein gewesen, verwirrt und unfähig, Fragen zu beantworten.

Alles was er den Beamten sagen konnte war, dass er in einem großen Lkw gewesen sei und "sehr viel geschlafen" habe. "Filippidis berichtete uns, dass er in New York Skifahren war und glaubt, dass er seinen Kopf gestoßen hat oder einen Schlag bekam", gab Officer Hampton vor Journalisten bekannt. "Er erzählte, dass er von einem Lkw-Fahrer abgesetzt wurde und viel während der Fahrt geschlafen hatte und keine Erinnerung hat, wie er von A nach B kam."

Als Filippidis wieder bei Sinnen war, meldete er sich zuerst bei seiner Freundin und der Polizei. Die gab auch zu Protokoll, dass Flippidis weder psychisch krank noch drogenabhängig sei. Die Polizei hatte eigenen Angaben zufolge, keinen Grund zu glauben, dass Filippidis nicht auf dem Berg sei und sucht nun Zeugen, die ihn zwischen dem 7. und 13. Februar gesehen haben.

Quelle: n-tv.de, dsi

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