Panorama

Teil des Beins verloren Surfer stirbt nach Hai-Attacke

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Nach der Attacke ist nahe der Angriffsstelle ein 4,20 Meter langer Weißer Hai gefangen und getötet worden. Ob dieses Tier der Angreifer war, ist allerdings unklar. (Archivbild)

(Foto: picture alliance / dpa)

Der 29-jährige Surfer war in einem kritischen Zustand, nachdem ihm ein Hai Anfang der Woche den rechten Unterschenkel abgebissen hatte. Nun zeigt sich: Die Verletzungen waren zu schwer, als dass sich der Mann davon hätte erholen können.

Der Surfer, der bei einem Hai-Angriff in Australien einen Unterschenkel verloren hatte, ist seinen Verletzungen erlegen. Der 29-jährige Ben Gerring sei am Freitagabend im Krankenhaus gestorben, teilt die Polizei des Bundesstaates Western Australia mit. Der Mann habe zu schwere Verletzungen erlitten, um sich davon zu erholen.

Gerring war am Dienstag beim Surfen in der Nähe von Perth vermutlich von einem Weißen Hai attackiert worden. Andere Surfer zogen ihn aus dem Wasser und leisteten erste Hilfe, bevor der 29-Jährige per Hubschrauber in ein Krankenhaus in Perth gebracht wurde. Der Hai hatte dem Surfer das rechte Bein auf der Höhe des Knies abgebissen.

Mehr Surfer, mehr Hai-Angriffe

Am Mittwoch wurde nahe der Angriffsstelle ein 4,20 Meter langer Hai gefangen und noch im Meer getötet. Die Behörden konnten aber nicht sagen, ob es sich bei dem Tier tatsächlich um den Angreifer handelte.

Eine Rückkehr zu der umstrittenen Methode, nach einem Hai-Angriff Jagd auf die Tiere zu machen, schließen die örtlichen Behörden aus: Es habe sich gezeigt, dass dies nicht effektiv sei, um den Weißen Hai zu fangen. "Der Weiße Hai ist aber das Hauptproblem", sagte der Premierminister von Western Australia, Colin Barnett, am Donnerstag.

Vor den Küsten Australiens kommt es immer wieder zu Angriffen von Haien auf Wassersportler, die wenigsten davon enden jedoch tödlich. Im vergangenen Jahr wurde aber ein japanischer Surfer vor der Ostküste von einem Hai getötet. Experten zufolge nehmen Hai-Angriffe mit zunehmender Beliebtheit des Wassersports zu.

Quelle: ntv.de, asc/AFP

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