Panorama

"Alles sehr schnell passiert"Täter soll in Supermarkt "funkelndes" Messer gezogen haben

11.07.2026, 09:07 Uhr
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In einem Supermarkt in Berlin zieht ein Mann am späten Freitagabend offenbar ein Messer. Es folgt eine Geiselnahme. Vor Beendigung der Geiselnahme nach fast zwölf Stunden schildert ein Augenzeuge noch, wie er die ersten Sekunden erlebte.

Ein Mitarbeiter des Rewe-Supermarkts in Berlin-Marienfelde hat geschildert, wie er die Geiselnahme am Freitagabend aus nächster Nähe miterlebt hat. "Ich bin geschockt", sagte der 22-Jährige zu mehreren Journalisten. Er machte seine Schilderungen am Morgen vor Beendigung der Geiselnahme. Demnach war der Supermarkt am Vorabend kurz vor der Schließung, als die Dinge ihren für ihn beängstigenden Lauf nahmen. Er habe die übrigen Kunden rausschicken wollen, als ein Mann ein Messer gezogen habe. "Das Messer war schon sehr groß", berichtet er.

Er arbeite als Minijobber in der Filiale. "Ich habe nicht viel gesehen, es ist alles sehr schnell passiert. Man konnte auch nicht viel erkennen." Das "funkelnde Messer" habe er aber gesehen. Er sei dann mit einer anderen Mitarbeiterin rausgelaufen und habe die Polizei gerufen.

Die Frau, die sich sodann in der Gewalt des Mannes befindet, ist nach Angaben des 22-Jährigen eine Mitarbeiterin. "Sie war einfach am falschen Ort zum falschen Zeitpunkt", sagte er. "Ich wünsche, dass alles gut ist, dass sie nicht verletzt ist, dass alles gut ausgeht." Ihm gehe es zum Glück gut.

Die Polizei hat die Schilderungen des 22-Jährigen auf Nachfrage weder bestätigt noch dementiert. Er könne das nicht kommentieren, sagte ein Polizeisprecher. "Es ist ein laufender Einsatz." Wenig später kam dann die erleichternde Meldung: Der Täter sei überwältigt und die Geisel befreit, so ein Polizeisprecher.

Quelle: ntv.de, mpe/dpa

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